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Der Kolumbianer echauffierte sich über das Ausmaß der Sperre für den Superstar der Königlichen. Ronaldo habe keinen Fehler begangen. Es fehle an Verhältnismäßigkeit.

Madrid. Für die nächsten drei Ligaspiele wurde Cristiano Ronaldo nach seiner Roten Karten in der Partie bei Athletic Bilbao, nach einer Tätlichkeit, gesperrt. Real Madrids Antrag auf Strafmilderung lehnte der spanische Fußballverband (RFEF) ab. Radamel Falcao, aktuell verletzter Stürmerstar des AS Monaco, ist von der Strenge des Urteils negativ überrascht.

"Ich finde die Sperre ist total ungerecht", beklagte der Kolumbianer gegenüber AS und führte seine Einschätzung aus: "Jeder in der Fußballwelt - ohne Ausnahme - weiß, dass er nichts gemacht hat."

Relationen außer Acht gelassen

Ergo hätte Ronaldo aus Sicht Falcaos gar nicht erst des Feldes verwiesen werden dürfen. Und bei der folgenden Maximalbestrafung vermisst der Goalgetter vor allem eine sinnvolle Verhältnismäßigkeit. "So existiert kein Unterschied zwischen einem Spieler, der nichts macht, und einem, der einen echten Schlag auspackt", monierte der 27-Jährige weiter.

Hässliche Szenen gebe es in den Stadien der Fußballwelt zur Genüge. Ronaldos Gerangel mit zwei Bilbao-Akteuren zählt Falcao eindeutig nicht dazu: "Verglichen mit einigen anderen provokativen Angewohnheiten unter den Profis hat Cristiano wirklich nichts gemacht."

EURE MEINUNG: War Rot für Ronaldo überhaupt gerechtfertigt?

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