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Real Madrid lehnte nun eine weitere Partnerschaft mit dem Getränkehersteller ab. Die Stadionumbenennung "Coca Cola Santiago Bernabeu" wird es somit nicht geben.

EXKLUSIV
Von Alberto Pinero in Madrid

Real Madrid ist weiterhin in Gesprächen mit Software-Gigant Microsoft, in denen es um eine mögliche Partnerschaft bezüglich der Namensrechte geht. Einen Deal mit Getränkehersteller Coca Cola lehnten die Königlichen dagegen ab.

Der Verein wird am kommenden Freitag die Pläne der 400 Millionen Euro teuren Renovierung des Santiago Bernabeu bekannt geben, die Hälfte der Summe soll durch Vergeben der Namensrechte wieder hereingeholt werden.

Präsident Florentino Perez ist schon lange in Verhandlungen mit Microsoft, eine Vereinbarung gab es bisher nicht. Coca Cola war dagegen bereit, rund 80 Millionen Euro pro Saison für die Namensrechte am Stadion zu zahlen.

Der Getränkegigant ist bereits als Sponsor des Hauptstadtklubs aktiv, pflegt ein hervorragendes Verhältnis zu Perez und Co. - als bekannt wurde, dass man aus dem altehrwürdigen Stadion das "Coca Cola Santiago Bernabeu" machen wolle, ruderte Real allerdings zurück.


Blick in die Zukunft | Vier Designs für das neue Santiago Bernabeu

Perez hatte zuletzt vier verschiedene Designs vorliegen und wird am Freitag bekannt geben, wie die neue Arena aussehen wird. Er rechnet mit einer Steigerung von 50 Millionen Euro pro Jahr an Ticketverkäufen. Die Kapazität soll auf rund 90.000 Zuschauer ausgebaut werden.

Die deutsche Architekturgruppe GMP wird die Sanierung in Zusammenarbeit mit der katalanischen Organisation Ribas&Ribas vornehmen. Die Fans dürfen sich unter anderem auf ein komplett neues ein- und ausfahrbares Dach freuen.

Die Bauarbeiten sollen 2017 beendet sein. Genauere Informationen wird es am kommenden Freitag auf einer Pressekonferenz geben.

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