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Iniesta: Guardiola hat mich auf mein jetziges Niveau gebracht

Der spanische Nationalspieler lobt seinen ehemaligen Trainer in den höchsten Tönen - auch, weil dieser einst sein Idol war.

Barcelona. Andres Iniesta vom FC Barcelona gehört freilich zu den besten Offensivspielern dieser Zeit – diverse individuelle Auszeichnungen belegen das. Dass er es überhaupt auf jenes Niveau geschafft hat, verdankt er auch dem heutigen Trainer des FC Bayern: Pep Guardiola.

Im Gespräch mit der russischen Zeitung Mesto Vstrechy sprach Spaniens Nationalspieler über jenen Mann, der ihn zwischen 2008 und 2012 trainierte: "Ich habe seine Spiele im Fernsehen gesehen und davon geträumt, so wie er spielen zu können. Was mich am meisten überraschte, war seine Klarheit im Aufbauspiel."

"Ein unvergleichliches Gefühl"

Von ähnlicher Bedeutung sei in seiner Jugend nur noch der Däne Michael Laudrup gewesen, heute Trainer von Swansea City. Als Guardiola jedenfalls zum Coach des mittlerweile 29-Jährigen wurde, war dies für Iniesta "ein unvergleichliches Gefühl."

Was der Trainer dann leistete, war ebenfalls etwas Besonderes. 14 Titel holte er mit den Katalanen, darunter zweimal die Champions League. Zudem machte er seine Spieler individuell besser. "Er hat mich auf das Niveau gebracht, auf dem ich heute bin", befand Barcelonas Nummer acht.

Valdes' Zeit gekommen

So war es dem Offensivspieler auch möglich, in der Nationalmannschaft eine herausragende Rolle einzunehmen. Ein besonderes Standing genießt dort freilich auch Iker Casillas, fünffacher Welttorhüter und Ersatzspieler Real Madrids. "Er ist unser Symbol, der beste Torhüter der Welt", äußerte sich Iniesta fast schon ehrfürchtig.

Weil der Madrilene im Klub aber eben nur noch die Nummer zwei ist, werden die Stimmen lauter, die einen Torhüter mit regelmäßiger Spielpraxis fordern. "In der Nationalmannschaft gibt es Spieler wie Victor Valdes oder Pepe Reina, die bestens darauf vorbereitet sind, seinen Platz einzunehmen", weiß Barcas Offensivmann um die Qualitäten der Ersatzmänner. Er persönlich glaube, dass Valdes' Zeit gekommen sei. "Das ist allerdings eine Entscheidung, die der Trainer zu fällen hat."

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