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Stranzl sieht Parallelen zwischen der Spielweise von Barcelona und Gladbach. Neben der Laufbereitschaft ist für den Abwehrchef besonders ein gelungener Start entscheidend.

Mönchengladbach. Borussia Mönchengladbach ist derzeit Tabellenvierter der Bundesliga und hat die letzten fünf Spiele allesamt gewonnen. Martin Stranzl zog nun einen gewagten Vergleich: Er sieht in der taktischen Auslegung von Trainer Lucien Favre Ähnlichkeiten mit jener des FC Barcelona.

"Bei uns arbeiten alle sehr gut nach hinten. Du darfst auf dem Platz nie abschalten, nach einem Ballverlust müssen alle möglichst schnell hinter den Ball kommen", erklärt der Abwehrchef der Bild und ergänzt: "Das macht Barcelona ganz genauso!" Jedoch revidierte der 33-Jährige die Aussage im gleichen Atemzug wieder etwas: "Und nicht nur die, sondern alle Top-Teams."

Dabei ist das Erfolgsrezept schnell auf den Punkt gebracht: "Niemand darf glauben, jetzt kann ich mal stehen bleiben." Jeder Bundesligist habe nämlich "genug Qualität", um kleinste Fehler "sofort auszunutzen".

"Nicht in Rückstand geraten"

Gladbach kann sich besonders auf seine Heimstärke verlassen. In den bisherigen sieben Heimpartien gab es sieben Siege, zudem kassierte man lediglich vier Gegentreffer. Auch im Spiel nach vorne erinnert die Elf vom Niederrhein ein wenig an die Blaugrana: 55,3 Prozent Ballbesitz bedeuten Platz zwei in der Liga hinter dem FC Bayern. 23 Tore nach Pässen sind sogar Liga-Bestwert.

"Wir haben viel Kreativität vorne", betont der Österreicher. Allerdings hat Gladbachs Taktik eine Schwäche: "Wichtig ist, dass wir nicht in Rückstand geraten. Eine Führung spielt uns in die Karten." Bislang führte die Fohlen-Elf acht Mal und gab danach nicht einen Punkte ab.

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