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Löw hat bei der Ballon d'Or-Wahl nicht mit abgestimmt, da er vermeiden möchte, dass seine Auswahl in die Öffentlichkeit gerät.

Köln. Bundestrainer Joachim Löw sieht sich in einer "Zwickmühle" und hat daher auf eine Stimmabgabe bei der Wahl zum Weltfußballer des Jahres 2013 verzichtet. Das bestätigte Jens Grittner, Pressesprecher des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), der Sport Bild. "Er sieht sich nicht in der Lage, objektiv und unparteiisch abzustimmen. Daher hat er entschieden, sich der Wahl zu enthalten", sagte Grittner.

Einerseits sei es "natürlich eine große Auszeichnung für den deutschen Fußball", wenn gleich fünf deutsche Spieler am 13. Januar 2014 zur Wahl des Weltfußballers stehen. Da die FIFA aber die Stimmzettel der Jury-Mitglieder öffentlich macht, bringt es den Bundestrainer in eine Art Zwickmühle", sagte Grittner. Löw müsse sich gegen eigene Spieler entscheiden.

Fünf deutsche Nationalspieler stehen auf der sogenannten Shortlist des Weltverbandes FIFA: Nationalmannschaftskapitän Philipp Lahm, sein Vertreter Bastian Schweinsteiger, Manuel Neuer und Thomas Müller (alle Bayern München) sowie Mesut Özil vom FC Arsenal.

Favoriten sind klar

Eine echte Chance auf die Auszeichnung haben sie allerdings nicht - klare Favoriten sind Franck Ribery (München), Cristiano Ronaldo (Real Madrid) und Lionel Messi (FC Barcelona), der in den vergangenen vier Jahren gewonnen hat. Aus der Bundesliga sind zudem Arjen Robben (München) und Robert Lewandowski von Borussia Dortmund auf der Liste der 23 Kandidaten vertreten.

Der Weltfußballer wird von den Trainern und Kapitänen der Nationalmannschaften sowie Journalisten gewählt. Laut Sport Bild hat Philipp Lahm seinen Teamkollegen Ribery vor Cristiano Ronaldo und Messi auf Platz eins gesetzt.

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