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In La Liga herrschen bezüglich TV-Vermarktung eigene Gesetze. Wegen Verstößen gegen hiesige Regelungen wurden nun mehrere Klubs sanktioniert.

Madrid. Die beiden Zugpferde der Primera Division, FC Barcelona und Real Madrid, sind von der nationalen Wettbewerbsbehörde CNC wegen Regelbrüchen beim Verkauf von TV-Rechten zu empfindlichen Geldstrafen verurteilt worden.

Die Kommission sprach von "sehr ernsthaften Übertretungen". Die Königlichen müssen demnach satte 3,9 Millionen Euro zahlen, der FC Barcelona wurde mit einer Strafzahlung von 3,6 Millionen Euro belegt.

Auch der spanische Medienkonzern Mediapro (6,5 Millionen), sowie der FC Sevilla (900.000) und Racing Santander (30.000) wurden sanktioniert. Die Klubs hatten mit Mediapro jeweils Vierjahresverträge über die Ausstrahlung ihrer Liga-Spiele abgeschlossen, von der Wettbewerbsbehörde zugelassen sind aber lediglich Dreijahresverträge.

David gegen Goliath: Kluft bei TV-Einnahmen

Anders als etwa in der Bundesliga werden in Spanien die Übertragungsrechte nicht im Kollektiv verkauft, stattdessen kann jeder Verein selbstständig verhandeln. Das Format führt zu einem großen Ungleichgewicht bei den TV-Einnahmen zwischen Barcelona sowie Real auf der einen und dem Rest der Liga auf der anderen Seite.

Vor der Saison 2012/13 hatten 13 Vertreter aus diesem Grund einen Boykott geplant. Darunter die "großen Kleinen" Athletic Bilbao, Atletico Madrid, Sevilla und Real Betis. Knapp die Hälfte aller TV-Einnahmen gehen nämlich an Real und Barca. Der Boykott konnte abgewendet werden, ab 2014 soll es angeblich in Spanien eine Zentralvermarktung geben.

EURE MEINUNG: Was haltet ihr von der TV-Vermarktung in der spanischen Liga?

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