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Diese PR-Aktion ging gründlich daneben: Pepsi hat nach der Darstellung von Ronaldo als Voodoo-Puppe Ärger am Hals. Der Getränkehersteller entschuldigte sich umgehend.

Madrid. Getränkehersteller Pepsi hat sich bei Cristiano Ronaldo und den portugiesischen Fans öffentlich entschuldigt wegen einer geschmacklosen Werbeaktion entschuldigt. Hintergrund ist eine Kampagne des Softdrink-Riesen in Schweden. Dort wurde der Superstar von Real Madrid als gegängelte Voodoo-Puppe dargestellt.

Die über das schwedische Facebook-Profil von Pepsi verbreitete Kampagne im Vorfeld des WM-Playoff-Rückspiels am Dienstag zwischen Schweden und Portugal (2:3), hatte in der portugiesischen Öffentlichkeit für große Verärgerung gesorgt.

Ronaldo wurde auf mehreren Plakaten als Voodoo-Puppe im Portugal-Trikot mit der Nummer 7, wahlweise mit Nadeln im Körper oder auf Bahngleisen dargestellt. Die PR-Aktion der Getränkefirma ging aber nach hinten los. Nach wüsten Protesten hat Pepsi die Einträge wieder vom Profil entfernt.

Pepsi versucht, die Wogen zu glätten

"Wir würden niemals den Sport oder den Wettbewerbsgedanken in ein negatives Licht rücken wollen. Wir bedauern es, sollten sich jemand von den Beiträgen angegriffen gefühlt haben", versuchte Pepsi mit einem offiziellen Statement die Wogen zu glätten.

Ohnehin nützte den Schweden die Werbeaktion contra Ronaldo nichts: Der Superstar von Real Madrid schoss seine Nationalmannschaft mit drei Toren im Alleingang zur WM in Brasilien und wurde danach von der Fußballwelt gefeiert.

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