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Zu defensiv, nicht schön genug - die Spielweise des FC Barcelona steht in der Kritik. Routinier Xavi aber betont, dass man an der Philosophie des Vereins nichts verändert habe.

Barcelona. Neuer Trainer, anderer Stil, aber die gleiche Philosophie - so sieht es Mittelfeldstar Xavi Hernandez, der sich in die Stil-Debatte beim FC Barcelona einschaltet. Gerardo Martino, der die Katalanen im Sommer übernommen hatte, habe demnach nichts an der Grundeinstellung geändert, wie es dem Argentinier vorgeworfen wird.

"Die Philosophie des Teams ist unantastbar und nicht veränderbar", erklärte Xavi gegenüber Journalisten: "Das hat uns Martino an seinem ersten Tag klargemacht."

"Wir haben noch Luft"

Kritik von außen lasse den Klub kalt. "Intern gibt es keine Diskussionen", betonte der 33-Jährige. "Unsere Philosophie ist klar: Attraktiven Fußball spielen und unsere Ziele erreichen. Wir haben nie daran gedacht, das zu ändern", so der spanische Nationalspieler weiter.

Einen Bruch zu der Spielweise der letzten Jahre - insbesondere unter Pep Guardiola, als Barcelona zur dominanten Mannschaft des europäischen Fußballs aufstieg - sieht Xavi nicht. Verbesserungsbedarf gebe es aber dennoch: "Wir sollten dominanter auftreten und mehr Ballbesitz haben. Daran müssen wir arbeiten", meinte der Mittelfeldspieler.

Am Limit sei der FC Barcelona so noch nicht. "Wir kennen die Ansprüche. Wir wollen so fantastisch spielen, wie in den letzten Jahren, aber manchmal ist das schwer. Wir haben noch Luft nach oben", sagte der Routinier.

Ungeachtet der Kritik sind die Katalanen in der Primera Division das Maß aller Dinge und führen noch ungeschlagen die Tabelle an. Auch in der Champions League läuft alles nach Plan: Barcelona ist vorzeitig für das Achtelfinale qualifiziert.
 
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