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Der Wechsel des deutschen Nationalspielers vor Ende der Transferperiode sorgte im Norden Londons für großen Jubel. Bei den Katalanen freut man sich auch darüber.

EXKLUSIV
Von Pilar Suarez

Am Samstagabend treffen sich der FC Barcelona und Real Madrid zum ersten Clasico dieser Saison. Nicht mit dabei: Mesut Özil. Im Sommer wurde der Spielmacher an den FC Arsenal verkauft - für die Profis der Blaugrana ein wesentlicher Einschnitt beim Erzrivalen.

Exklusiv gegenüber Goal erklärte Adriano: "Es ist eine Hilfe, dass Özil nicht mehr bei Real Madrid ist – ein bedeutender Verlust. Für uns ist das von Vorteil." Cesc Fabregas stimmte seinem Mitspieler zu und freute sich zugleich für seinen Ex-Klub.

"Özil macht im letzten Drittel den Unterschied. Er wird in der Premier League so viel Raum finden – und er ist ein Spieler, der zu viel Raum bestraft", so der 26-Jährige gegenüber der Daily Mail. Weiter lobte er den "brillanten letzten Pass" Özil und prognostizierte dem deutschen Nationalspieler in London mehr Treffer als in Madrid. Unter dem Strich habe Arsene Wenger einen "spektakulären Transfer" eingetütet – und damit auch den Katalanen einen Gefallen getan.

"Spektakulärer Transfer"

Wobei Adriano darauf verweist, dass sich die Königlichen auch entsprechend verstärkten: "Mit Gareth Bale haben sie einen Spieler geholt, der sehr gut ist. In England konnte er schon auf sich aufmerksam machen, bei Real wird er das Schritt für Schritt ebenfalls." Momentan ist der Waliser nicht so weit, spielentscheidend mitzuwirken. Laut Adriano verfügt Real aber auch so über genügend Spieler, die "eine Partie entscheiden können."



Letzte Saison unterstrichen sie dies mit drei Siegen in sechs Spielen. In das anstehende Duell, so verspricht Barcas Linksverteidiger, werde man daher mit mehr Schwung gehen: "Das Team ist frischer, wir haben klare Ideen auf dem Feld." Am Ende werden Nuancen den Unterschied machen.

Ähnlich eng geht es mittlerweile gegen Atletico Madrid zu, die Adriano als dritte Kraft in der Primera Division anerkennt. "Gegen Atletico oder Real zu spielen, ist sehr schwer, sehr intensiv", befand der 28-Jährige und ergänzte, dass er den Rojiblancos mehr als den Pokal-Sieg zutraue: "Sie werden vermutlich bis zum Ende um den Titel mitkämpfen."

EURE MEINUNG: Wie stehen Reals Chancen ohne Özil?

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