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In der Primera Division wird die Forderung nach einer zentralen TV-Vermarktung laut, ein Streik scheint möglich. Barca und Real würde die Umstellung teuer zu stehen kommen.

Barcelona. Geht es nach Espanyol Barcelonas Präsident Joan Collet, sollen die Klubs der spanischen Primera Division zu drastischeren Mitteln greifen, um die TV-Gelder fairer zwischen den einzelnen Teams aufzuteilen. Selbst einen Streik schließt Collet nicht aus.

"Wenn in einem Wettbewerb das Ergebnis bereits vor Saisonbeginn feststeht, handelt es sich nicht mehr um fairen Wettbewerb", klagte Collet am Montag im Gesprächsforum Barcelona Tribuna.

Neue Regelung soll eingeführt werden

Anders als in Deutschland oder England gibt es in Spanien eine dezentrale Vermarktung, folglich vermarkten die Klubs ihre Rechte unabhängig voneinander. Das führt zu einer großen Schere zwischen den großen Klubs, vor allem dem FC Barcelona sowie Real Madrid, und den kleinen Vereinen.

Dieses System will Collet ändern, nach einer Debatte mit allen spanischen Erstligisten solle eine neue Regelung eingeführt werden. Sollte die Liga eine Zentralvermarktung beschließen, würden der FC Barcelona und Real Madrid jeweils rund 60 Millionen Euro weniger an TV-Geldern kassieren. Collet will dafür notfalls zu drastischen Maßnahmen greifen: "Vielleicht wäre ein Streik eine Lösung."


EURE MEINUNG: Kann dieser Vorschlag die Primera Division in Spanien zu einem fairen Wettbewerb führen ?

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