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Der Argentinier Messi soll zwischen 2007 und 2009 Steuern in Höhe von 4,17 Millionen Euro nicht gezahlt haben. Seine Fans unterstützen ihn auch vor Gericht.

Gava. Zuversichtlich und erleichtert verließ der viermalige Weltfußballer Lionel Messi am Freitagmittag das Gerichtsgebäude seines Wohnortes Gava nahe Barcelona. In der Anhörung wegen seiner Steueraffäre hatte der 26 Jahre alte Star des FC Barcelona versucht, das Gericht von seiner Unschuld zu überzeugen. Messi verließ anschließend kommentarlos das Gebäude, eine Einschätzung formulierte sein Anwalt Cristobal Martell.

"Die Anhörung hat ergeben, dass keine betrügerische Absicht vorlag. Zudem habe die Familie Messi von Beginn an versucht, die Angelegenheit wieder aus der Welt zu schaffen ohne die Konfrontation mit dem Staat zu suchen", sagte Martell und stellte seine Sicht der Dinge dar. Seit dem Beginn des Verfahrens habe der Ausnahme-Fußballer mit seinem Vater Jorge Horacio Messi Transparenz und Kooperation in der Zusammenarbeit mit den Behörden gezeigt.

Steuerschulden in Höhe von 4,17 Millionen Euro?

Messi war vor dem Gericht in Gava nahe Barcelona zusammen mit seinem Vater vorgeladen. Die Justiz ermittelt gegen den Ausnahme-Fußballer und dessen Vater wegen des Verdachts des Steuerbetrugs. Den Argentiniern wird zur Last gelegt, in den Jahren 2007 bis 2009 dem Finanzamt Steuern in Höhe von 4,17 Millionen Euro nicht gezahlt zu haben. Der Ausnahmespieler hat sich mit den spanischen Behörden bereits auf eine Rückzahlung von fünf Millionen Euro geeinigt, um ein Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung abzuwenden.

Den ursprünglichen Vernehmungstermin am 17. September, einen Tag vor dem Champions-League-Auftakt des FC Barcelona gegen Ajax Amsterdam (4:0), hatten Messis Anwälte erfolgreich verschieben können. Messis Vater hatte zuletzt in öffentlichen Erklärungen die Verantwortung für die nicht erfolgten Steuerzahlungen seines Sohnes übernommen, da sich dieser nicht um die Steuererklärungen gekümmert habe.

Messi-Sprechchöre vor Gerichtsgebäude

Mehrere Dutzend Fans hatten Messi mit euphorischen Sprechchören empfangen, als dieser zur Vernehmung vor dem Gerichtsgebäude erschienen war. Der Argentinier, gekleidet im dunkeln Anzug mit weißem Hemd, hatte wortlos und gut gelaunt in die Menge gewinkt, bevor er sich den Fragen der Ermittler stellte.

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