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In der Debatte über der Spielphilosophie von Barca meldet sich auch der Innenverteidiger zu Wort. Pique weiß, wie hoch die Ansprüche an seine Mannschaft sind.

Barcelona. Gerard Pique ist seit Jahren eine feste Größe in der Innenverteidigung des FC Barcelona. Er hat in den letzten Jahren alles gewonnen, was es zu gewinnen gab. Seine Mannschaft verzückte mit traumhaftem Fußball die Fans auf aller Welt. Zuletzt kamen jedoch Diskussionen auf, ob die bewährte Spielphilosophie unter dem neuen Trainer Gerardo Martino der Vergangenheit angehört.

"Barca ist der einzige Verein, der 4:0 gewinnen kann und die Leute trotzdem danach schauen, welches Team mehr Ballbesitz hatte. Dessen sind wir uns aber durchaus bewusst", so der 26-Jährige gegenüber Barca TV. Nach dem 4:0-Auswärtserfolg am fünften Spieltag bei Rayo Vallecano hatte Barca erstmals seit über 300 Pflichtspielen weniger Ballbesitz als der Gegner.

Weiße Weste nach sechs Spieltagen

"Wir sind Barca, wir wissen, wie die Dinge laufen. Nur zu gewinnen reicht nicht, wir müssen auch guten Fußball zeigen." Beim Heimspiel gegen Real Sociedad war von einer Abkehr vom altbekannten Tiki-Taka zumindest keine Spur. Die Katalanen sicherten sich beim 4:1-Erfolg in beeindruckender Art und Weise den sechsten Sieg im sechsten Saisonspiel.

"Gegen Sociedad lief es perfekt. Aber an anderen Tagen läuft es eben nicht so gut. Dann müssen wir unser Spiel variieren." Bei Spielen, die unter Martinos Vorgängern Pep Guardiola und Tito Vilanova nicht erfolgreich verliefen, wurde dem amtierenden spanischen Meister oft vorgeworfen, dass er keinen Plan B parat hat. "Umso mehr Optionen wir haben, desto besser ist es. Das ist es, was Tata uns beibringen will und wir begrüßen das sehr."

EURE MEINUNG: Was haltet ihr von den ganzen Diskussionen über den Spielstil von Barca?

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