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Kein Zoff mit Gerardo Martino: Lionel Messi wehrt sich gegen "Lügen"

Sechs Spiele, 18 Punkte - trotz Maximalausbeute gibt es bei Barca Störfeuer: Messis Auswechslung gegen Sociedad sorgt für Unruhe. Der angeblich beleidigte Argentinier wehrt sich.

Barcelona. Lionel Messi wurde am Dienstag im Ligaspiel des FC Barcelona gegen Real Sociedad (4:1) in der Schlussphase von Trainer Gerardo Martino ausgewechselt - auf den Fernsehbildern ist der Unmut des Argentiniers deutlich zu sehen. Der Barca-Star meldete sich nun zu Wort und warf den Medien Stimmungsmache vor.

"Ich hatte nicht die Absicht zu irgendeiner Geste, als Martino mich heruntergenommen hat. Niemand will ausgewechselt werden, aber wir müssen das akzeptieren, weil es das beste für unser Team ist", ließ Messi über sein offizielles Facebook-Profil verlauten.

Der 26-Jährige bot am 6. Spieltag gegen Sociedad eine überzeugende Partie mit einem Tor und einem Assist, ehe er von Martino in der 80. Minute vom Feld genommen wurde. Messi ging mit gesenktem Kopf vom Platz, würdigte seinen Trainer keines Blickes, winkte ab und warf sich provokativ in seinen Sitz auf der Auswechselbank.

Messi holt zum Gegenschlag aus

Spanische Medien griffen die Szene umgehend auf, veröffentlichten ein Video der Szene in Nahaufnahme und attestierten dem Argentinier Unzufriedenheit. Messi setzt sich zur Wehr: "Was ist nicht akzeptieren werde, ist, dass bestimmte Medien Lügen verbreiten über alles, was um mich herum passiert."

Bereits nach dem Schlusspfiff rechtfertigte sich der Barca-Coach gegenüber Reportern für die Auswechslung seines Superstars. "Messi will nie ausgewechselt werden, aber es ist meine Pflicht, für ihn Sorge zu tragen. Wir brauchen ihn am Ende der Saison genauso wie jetzt", so Martino.

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