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Marko Marin zum Abschied vom FC Chelsea: "Ich wollte mehr spielen"

Marko Marin hat nach nur einer Saison den FC Chelsea wieder verlassen und sich vorläufig zum FC Sevilla ausleihen lassen. In Spanien blüht der 24-jährige Deutsche wieder auf.

Sevilla. Nach einem guten Einstand beim FC Sevilla wird Marko Marin in Spanien schon mit Lionel Messi verglichen. Für "völlig übertrieben" hält der vom FC Chelsea ausgeliehene 24-Jährige die Vergleiche. Er sei in die Primera Division gewechselt, um regelmäßig spielen zu können.

"So ist das hier, wenn man einen gelungenen Auftakt hat. Ich bin superglücklich beim FC Sevilla, es läuft von Anfang an richtig gut für mich, und die Leute mögen mich", beschreibt Marin seinen Start in Spanien im Interview mit Sportbild.

"Ich wollte mehr spielen"

Er erklärte auch warum er den FC Chelsea nach nur einem Jahr wieder verließ um leihweise in der Primera Division zu spielen: "Meine Zeit bei Chelsea war super, ich hatte meine Einsätze und wurde Europa-League-Sieger mit dem Klub. Aber ich wollte mehr spielen. Und der FC Sevilla gehört zu den größten Klubs in Spanien."

Überzeugend war für Marin auch der Besuch während seines Urlaubes von Sevilla-Trainer Unay Emery und Sportdirektor Monchi, die ihn für einen Neuaufbau unbedingt nach Sevilla holen wollten. 

Chelsea-Abschied kein Rückschritt für Marin

Auf die Frage ob sein Abschied vom FC Chelsea als Rückschritt gesehen werden könne, räumte Marin ein: "Wenn man Chelsea verlässt, ist es auf dem Papier meistens ein Schritt zurück. Aber grundsätzlich sage ich: Nein! Hier werde ich gebraucht."

Seine Zeit beim FC Chelsea bereue Marin daher nicht. Er habe viel gelernt, vor allem im täglichen Training mit den Superstars der Londoner. Auch die Zusammenarbeit mit Führungsspielern wie John Terry und Frank Lampard habe ihn als Persönlichkeit reifen lassen.

Mit Sevilla steht Marin momentan auf dem letzten Tabellenplatz der Primera Division. Im Kellerduell gegen Rayo Vallecano soll am Mittwoch der erste Ligasieg her.

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