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Mittlerweile ist Eric Abidal wieder vollständig genesen. Zu verdanken hat er das einer Organspende. Ein ehemaliger Teamkollege hätte dafür sogar seine Karriere hinten angestellt.

Barcelona. Dani Alves und Eric Abidal sind während der gemeinsamen Zeit beim FC Barcelona enge Freunde geworden. Um seinem Kumpel während dessen Krebserkrankung zu helfen, hätte Alves sogar seine eigene Karriere riskiert.

"Ich bewundere Eric und liebe seine Familie. Ich wollte nur helfen. Wenn ein Leben in Gefahr ist, rückt das Spiel in den Hintergrund“, so der Brasilianer im Interview mit Lance. Vor kurzem hatte Abidal bestätigt, dass Alves bereit war, ihm Teile seiner Leber zu spenden.

Jetzt hat sich der 30-Jährige selbst zu diesem Thema geäußert und bekräftigt, dass er alles getan hätte, um Abidal zu helfen, die gesundheitlichen Probleme lösen zu können.

Alves war sich über Risiko bewusst

"Natürlich hätte ein Risiko bestanden. Es wäre nicht ganz klar gewesen, ob ich für die Spende eine Pause vom Fußball hätte einlegen müssen", so Alves. Dieses Risiko hätte er in Kauf genommen, weil für ihn in diesem Fall der "Fußball unwichtig" geworden wäre.

Im Fall einer Unterbrechung seiner Karriere hätte er Kraft im Glauben geschöpft: "Wenn ich Teile der Leber hätte spenden können, um ein Leben zu retten, hätte Gott für mich andere Türen geöffnet."

Letztendlich wurde eine Leber-Spende von Alves nicht nötig. Abidal erhielt im April 2012 Hilfe von seinem Cousin Gerard. Seit dem Frühjahr 2013 steht der französische Nationalspieler wieder auf dem Platz und ist im Vollbesitz seiner Kräfte.

Nachdem der FC Barcelona dem linken Außenverteidiger im Sommer dennoch kein neues Vertragsangebot vorgelegt hat, schloss er sich dem AS Monaco an.

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