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Zinedine Zidane mit einer Spitze gegen den Deutschen. Der zum FC Arsenal abgewanderte Regisseur habe den Willen vermissen lassen, sich gegen die neue Konkurrenz durchzusetzen.

London. Real Madrids Assistenztrainer Zinedine Zidane gießt neues Öl ins Feuer der Debatten um den Abgang von Mesut Özil. Nachdem sich die Wogen der angeblichen Aussagen von Florentino Perez allmählich glätten, kann sich der Franzose eine kleine Spitze nicht verkneifen: Dem Deutschen habe es an Durchsetzungswillen gemangelt.

Zidane sagte Real Madrid TV hinsichtlich der gesteigerten Konkurrenzsituation durch Neuzugänge wie Gareth Bale und Isco: "Es gab Spieler, die darauf mit Stärke und dem Willen, um ihren Platz zu kämpfen, geantwortet haben." Anders als Özil habe sich beispielsweise Angel di Maria verhalten: "Di Maria hat gut reagiert und wollte kämpfen."

"Özil hat sich dazu entschieden, uns zu verlassen", trat der 41-Jährige der Meinung entgegen, der Spielmacher sei in Madrid vom Hof gejagt worden. Trotzdem richtete der frühere Weltklasse-Fußballer abschließend anerkennende Worte an Özil: "Er ist ein guter Spieler, der uns so viel gegeben hat. Deshalb wünschen wir hm alles Gute."

Zoff zwischen Perez und Özils Vater

Mit der neuerlichen Kritik an Özil platzt der Franzose in den gerade abebbenden Eklat um angebliche Aussagen von Vereinspräsident Perez. Der 66-Jährige soll Özil Fehlverhalten im Privatleben vorgeworfen haben, hat dies aber mittlerweile dementiert und um Entschuldigung gebeten. Vater Mustafa Özil hatte zwischenzeitlich juristische Schritte erwägt.

Mesut Özil verließ kurz vor Transferschluss nach drei Jahren in der Primera Division die Madrilenen in Richtung London. Der FC Arsenal ließ sich die Dienste des deutschen Nationalspielers rund 50 Millionen Euro kosten. Sein Debüt könnte er am Samstag gegen Sunderland geben.

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