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Ein ehemaliger Sportdirektor der Königlichen beklagt, dass man 2006 Neymar preiswert bekommen hätte, sich aber gegen die Verpflichtung entschied.

Madrid. Real Madrid hatte es selbst in der Hand, Neymar zu holen. Nicht erst 2013, sondern schon einige Jahre zuvor hätte Neymar das werden können, was Lionel Messi beim FC Barcelona ist, zumindest nach der Aussage von Reals Ex-Sportdirektor Alberto Giraldez.

Der brasilianische Star, der im Mai für 57 Millionen Euro vom FC Santos zum FC Barcelona wechselte, hatte 2006 als 14-Jähriger ein Probetraining in der spanischen Hauptstadt.

60.000 Euro - zu viel?

Doch Carlos Martinez de Albornoz, der Manager des Vereins zu dieser Zeit, hatte Vorbehalte und zahlte die 60.000 Euro, die Neymars Berater Wagner Ribeiro damals forderte, nicht.

Giraldez nennt dies nun einen "historischen Fehler": "Neymar war bereit dazu, bei Real Madrid zu bleiben. Wir haben ihn sogar bei der Stadt angemeldet. Wir haben gesehen, dass er anders war", so Giraldez im Interview mit dem Radiosender Cadena Ser. "Es war ein historischer Fehler von Real. Er hätte unser Messi sein können."

EURE MEINUNG: Hätte Neymar sich bei Real genauso entwickelt wie in seiner Heimat?

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