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Der FC Valencia ist weiter hochverschuldet. Zwar konnten die Verbindlichkeiten in den letzten fünf Jahren gesenkt werden, Spielerverkäufe wird es aber wohl auch in Zukunft geben.

Valencia. Der FC Valencia plagt sich weiter mit tiefroten Zahlen. Der Traditionsklub aus der spanischen Primera Division ist mit 276 Millionen Euro verschuldet. Lebenserhaltende Spielerverkäufe sind somit auch in den kommenden Jahren zu erwarten.

Finanzielle Schieflage in Valencia

Der Verein hatte seine nach wie vor bedrohliche wirtschaftliche Situation am Mittwoch in Valencia öffentlich dargelegt. Zustande gekommen sind die Ergebnisse durch ein Gutachten der renommierten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG.

Jedoch wurde von Klubseite betont, wirtschaftlich weiter überlebensfähig zu sein. Bislang haben die Maßnahmen zum Schuldenabbau seit 2008 die Verbindlichkeiten um 66 Millionen Euro nach unten geschraubt. Ziel sei es, den FC Valencia auch in den kommenden Jahren schrittweise zu sanieren.

Bis 2016 wird weiter verkauft

Es ist zu erwarten, dass der Klub auch in den kommenden Jahren Spielerverkäufe zugunsten der Finanzen tätigen muss - zumindest ab 2016 soll damit aber den wirtschaftlichen Prognosen zufolge Schluss sein.

In der laufenden Transferperiode hat sich der FC Valencia von Roberto Soldado, Fernando Gago, Nelson Valdez und Tino Costa getrennt und knapp 42 Millionen Euro eingenommen. In vergangenen Jahren verließen den Klub bereits Spieler wie Jordi Alba, Juan Mata, David Villa und David Silva.

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