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"The Happy One" stichelt gegen seinen Ex-Klub. In Madrid sei alles andere wichtiger als Fußball, lästerte der Portugiese.

London. Nach drei Jahren bei Real Madrid ist Jose Mourinho wieder bei seinem FC Chelsea. Der Erfolgscoach lästerte über die Politik bei den Königlichen, die ihn dieses Jahr entließen.

"Madrid ist Politik. In Madrid geht es nicht um Fußball", wetterte der 50-Jährige gegenüber ESPN. "Es geht nicht um Sport, aber um alles andere", so Mourinho weiter.

Der öffentliche Konflikt mit dem ausgemusterten Torwart-Idol Iker Casillas und Pepe wurde zu einem Politikum. Von Lagerbildung in der Mannschaft war die Rede.

"Das letzte Jahr war nicht schlecht"

"The Special One" erinnerte an seine Erfolge mit Real, dass er entlassen wurde, kratzt anscheinend noch immer an seinem Ego: "In meinem zweiten Jahr sind wir Meister geworden. Wir waren mit 100 Punkten und 121 Toren das beste Team der spanischen Geschichte. Im dritten Jahr waren wir im Champions-League-Halbfinale und waren im Pokal-Finale. Das letzte Jahr war nicht schlecht", resümierte er.

In der abgelaufenen Spielzeit stand in Madrid laut Mou die Präsidenten-Wahl im Vordergrund. "Wahlen in diesem Klub bedeuten sehr viel, das kann man nur verstehen, wenn man mittendrin ist", beschwerte er sich über die Ablenkung. Florentino Perez, der schon Anfang 2000 die Galaktischen zusammenkaufte, bewarb sich 2013 für weitere vier Jahre als Präsident.

EURE MEINUNG: Hat Mourinho recht mit seiner Kritik an den Königlichen?

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