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Der Nationalspieler fordert den Verbleib von CR7 in Madrid. Außerdem spricht er über die Zusammenarbeit mit Neu-Co-Trainer Zinedine Zidane und das Ende der Mourinho-Taktik.

Madrid. Die Gerüchte um einen Wechsel von Cristiano Ronaldo von Real Madrid zu Manchester United sieht Mesut Özil kritisch. Der deutsche Nationalspieler spricht sich im CNN-Interview für einen Verbleib des Weltstars aus.

Auch wenn die Gerüchteküche um einen Transfer des Weltfußballers von 2008 mittlerweile abgekühlt ist, beschäftigt Özil ein möglicher Verlust seines Teamkollegen noch. "Cristiano Ronaldo ist sehr wichtig für das Team. Da muss man sich nur die ganzen Tore angucken, die er in den letzten Jahren gemacht hat", erklärte Özil.

Der 24-Jährige betonte zudem, wie wichtig sein portugiesischer Mitspieler auch abseits des Spielgeschehens sei: "Er ist eine großartige Persönlichkeit außerhalb des Platzes. Ich hoffe, er bleibt noch lange hier, weil er uns helfen kann, bedeutende Titel zu gewinnen."

Dabei hat Özil vor allem das internationale Abschneiden in den letzten Jahren enttäuscht. "Wir waren sehr nah dran, die Champions League in den letzten Jahren zu gewinnen. Da bleibt ein bitterer Nachgeschmack", sagte der Deutschtürke.

Özils Ziel: Champions-League-Finale 2014

Real hat die CL-Trophäe zuletzt 2002 durch den Finalsieg gegen Bayer Leverkusen in Glasgow gewonnen. In den letzten drei Jahren scheiterten die Madrilenen jedoch immer im Halbfinale. "Wir hoffen, dass wir dieses Jahr weiter kommen. Ich glaube, wir sind gut genug für das Finale", gab sich Özil optimistisch.

Ein Schlüsselelement für den geplanten Erfolg sind die Ideen von Trainer Carlo Ancelotti, der Jose Mourinho in der Sommerpause ablöste. Im letzten Jahr gewann der Italiener mit Paris St. Germain die französische Meisterschaft. "Ancelotti hat seine eigene Philosophie", erklärte Özil die Unterschiede: "Er will, dass wir schneller spielen als bisher."

Özil verheimlicht Zidanes Ratschläge

Diese Taktik an die Spieler vermitteln soll auch Zinedine Zidane, der Ancelotti als Co-Trainer assistiert. Von der Zusammenarbeit mit dem dreimaligen Weltfußballer ist Özil schon jetzt begeistert. "Zidane war in meiner Kindheit eines meiner Idole", erklärte er: "Er hat mir Ratschläge gegeben. Aber die behalte ich lieber für mich."

Zidane spielte von 2001 bis 2006 selbst in Madrid und ist den Königlichen seitdem eng verbunden. So spielen mittlerweile zwei seiner Söhne in den Jugendmannschaften von Real.

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