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Joan Laporta: Sandro Rosell verhält sich "neurotisch und unreif"

Joan Laporta holt mal wieder zu einem Seitenhieb gegen Barca-Präsident Rosell aus. Er verhalte sich kindisch und überheblich. Der neue Trainer könnte dagegen ein Glücksgriff sein.

Barcelona. Joan Laporta hat den Rosenkrieg mit Sandro Rosell, seinem Nachfolger im Präsidentenamt des FC Barcelona, wieder angefacht. Den neuen Coach der Katalanen Gerardo Martino hält er indes für eine gute Wahl.

"Spielt nicht mit offenen Karten"

Laporta teilte in einem Interview mit der Zeitschrift Libero ordentlich gegen den Barca-Präsidenten aus, bezeichnete ihn indirekt als größenwahnsinnig: "Er spielt nicht mit offenen Karten. Er verhält sich neurotisch und unreif, wie einst Nunez." Josep Lluis Nunez war von 1978-2000 Präsident der Katalanen und ging nach anfänglichen Erfolgen in Unfrieden, nachdem er eine Reihe von Spielern, die gegen ihn waren, gefeuert hatte.

"Gute Entscheidung, Tata zu holen"

An dem neuen Trainer der Blaugrana hat Laporta dagegen nichts auszusetzten, er hält ihn für den Richtigen: "Tatas Statement, dass er sich dem System des FC Barcelona anpassen müsse, halte ich für eine intelligente Haltung und ich bin sicher, er wird seine Aufgabe gut meistern. Barca ist komplex und es dauert, bis man sich angepasst hat. Ich glaube, es war eine gute Entscheidung, Tata zu holen."

Rosell mangele es an Glaubwürdigkeit

Dass sich Lionel Messi auf den neuen Trainer freue, sei zusätzlich ein positiver Nebeneffekt: "Wenn die Unterschrift von Martino Messi glücklich macht, ist das ein kluger Schachzug. Es ist einer der Vorteile, die ich in dieser Entscheidung sehe." In Sachen ökonomischer Vereinsführung und Glaubwürdigkeit mangelt es Rosell laut Laporta ebenfalls. Man könne nicht behaupten, finanziell kompetent zu sein "und dann David Villa in der Art und Weise verkaufen, wie es geschehen ist."

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