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Jorge Valdano, ehemaliger Generaldirektor bei Real Madrid, ist der Meinung, dass Alexis Sanchez seit seinem Wechsel zum FC Barcelona in seiner Entwicklung stagniert.

Barcelona. Jorge Valdano, ehemaliger Generaldirektor bei Real Madrid, ist der Meinung, dass Alexis Sanchez beim FC Barcelona in seiner Entwicklung stagniert. Der Grund dafür sei der Superstar der Katalanen Lionel Messi.

In den Augen von Valdano hat Sanchez das Selbstvertrauen in sein Spiel und seine Stärke im Schatten des argentinischen Weltfußballers verloren. Messis Gegenwart stehe demnach der Entwicklung des Chilenen im Weg.

“Alexis scheint es am nötigen Selbstvertrauen zu fehlen. Er hatte immer eine Menge Talent und suchte die Eins-zu-Eins-Situation. Nun scheint es so, dass er auf Sicherheit bedacht ist und lieber den einfachen Pass zu seinem Teamkollegen spielt“, so Valdano gegenüber Radio Cooperativo.

"Vielleicht erdrückt ihn die Präsenz von Messi. Man weiß nie, was in den Köpfen solcher Topspieler vorgeht. Ich erinnere mich an Ariel Ortega in Valencia. Er machte seine Sache zunächst sehr gut, aber als Romario kam, brachte er keine Leistung mehr.“

Nicht so stark wie in Italien

Der Nationalstürmer wechselte im Jahr 2011 für rund 40 Millionen Euro von Udinese Calcio zum FC Barcelona in die Primera Division. Er konnte seitdem nie an seine in Italien gezeigten Leistungen anknüpfen und musste sich in der vergangenen Saison häufig mit der Jokerrolle zufrieden geben.

Zuletzt wurde immer wieder über einen möglichen Transfer des Offensivspielers spekuliert. Juventus Turin soll angeblich Interesse an ihm bekundet haben.

EURE MEINUNG: Wird Sanchez in der neuen Saison noch das Trikot des FC Barcelona tragen?

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