Carles Puyol: Rücktritt von Tito Vilanova ein herber Verlust

Der Kapitän der "Blaugrana" bedauert den Rücktritt seines Trainers aus gesundheitlichen Gründen zutiefst. Gerard Martino soll derweil im Anflug sein.

Barcelona. Carles Puyol hat der Rücktritt von Tito Vilanova, der erneut am bereits zuvor behandelten Ohrspeicheldrüsenkrebs erkrankt ist, als Trainer des FC Barcelona schwer getroffen. Der Innenverteidiger gestand, die Nachricht kam für ihn absolut unerwartet.

Die Mannschaft habe sich für die neue Saison geschworen, den Spanier mit beeindruckenden Leistungen auf ihre Weise unterstützen zu wollen. "Was mit Tito geschehen ist, ist ein schwerer Schlag. Wir haben das nicht kommen sehen, das Team leidet sehr darunter", ließ Puyol auf einer Pressekonferenz wissen.

Übernimmt Martino die Nachfolge?

Tito habe schon immer gezeigt, wie stark er ist. Er sei bereit für diesen Kampf, so Puyol weiter. "Er möchte, dass wir auf dem Feld alles geben. Das wäre die beste Art und Weise ihn zu unterstützen."

Die Suche nach einem Nachfolger für den erkrankten Coach steht derweil wohl kurz vor dem Ende. Am Montag soll sich der Argentinier Gerard Martino, jetziger Trainer der Newell's Old Boys, auf den Weg in Richtung Barcelona gemacht haben, um die Gespräche mit Sportdirektor Andoni Zubizarreta über ein Engagement beim katalanischen Klub fortzuführen.

Glaube an Fabregas-Verbleib

Unterdessen äußerte sich Puyol ebenfalls zu einem möglichen Wechsel von Cesc Fabregas zu Manchester United. "Ich denke nicht, das Cesc Barca verlassen wird. Er ist noch ein junger Spieler, hat aber schon viel Erfahrung. Er ist bereit, für Barcelona zu spielen."

EURE MEINUNG: Wie steckt die Mannschaft des FC Barcelona den Verlust von Tito Vilanova weg?