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Nachdem der neue Bayern-Coach seinem Ex-Verein böse Absichten unterstellt hatte, reagierte die Katalanen nun verwundert.

Barcelona. Pep Guardiolas Vorwurf, die Verantwortlichen des FC Barcelona hätten ihm während der Krebs-Behandlung Tito Vilanovas schaden wollen, stießen in der katalanischen Metropole nicht auf taube Ohren. Die Führungsriege des spanischen Meisters reagierte jedoch nicht mit Kritik, sondern zeigte sich lediglich überrascht.

"Titos Krankheit nie genutzt"

Gegenüber der spanischen Tageszeitung Sport sagte Barcas Vize-Präsident Jordi Cardoner, er sei "völlig baff". Zudem wies er die Vorwürfe Guardiolas zurück: "Wir haben Titos Krankheit nie zu irgendetwas genutzt."

Völlig unabhängig davon, wer in diesem Konflikt Recht hat, dürfte die einstige Liebesbeziehung zwischen dem Erfolgscoach und den Katalanen damit beendet sein. Sollten die Oberen des FC Bayern nun auch noch dem Wunsch ihres Trainers nachkommen und Thiago unter Vertrag nehmen, dürfte die Situation nicht entspannter werden.

Spannung verspricht deshalb auch das erste Aufeinandertreffen der beiden Klubs mit Guardiola auf Seiten der Bayern. Am 24. Juli spielen die Teams im Rahmen des Uli-Hoeneß-Cup gegeneinander.

Eure Meinung: Wem glaubt Ihr - Guardiola oder Barcas Führung?

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