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Die Investoren-Gruppe DIS, die 40 Prozent von Neymars Transferrechten besaß, will gegen den FC Santos und den FC Barcelona gerichtlich vorgehen.

Santos. Die Investoren-Gruppe DIS fühlt sich beim Transfer von Neymar erheblich benachteiligt. Da DIS 40 Prozent der Tranferrechte von Neymar erwarb, steht Ihnen beim 57-Millionen-Euro-Deal zwischen dem FC Barcelona und dem FC Santos rechtmäßig auch genau so viel zu. Es fehlen jedoch ganze 6,8 Millionen Euro und sorgt deswegen bei den Verantwortlichen für viel Verwirrung.

"Ich habe viel in den Medien gelesen, aber mir wurde noch kein aktenmäßiger Beweis vorgelegt", betont der verantwortliche Direktor Roberto Moreno gegenüber der internationalen Nachrichtensendergruppe Bloomberg.

Ultimatum an Santos

Schon letzten Monat verlangte die Investoren-Gruppe die volle Akteneinsicht zum Transfer-Deal. Und schon damals drohte Moreno mit einen gerichtlichen Prozess. "Mir wurde bisher noch nicht ein einziger Beleg vorgezeigt, deswegen werde ich morgen zu der Geschäftsstelle von Santos gehen. Danach werden wir entscheiden, ob wir rechtlichen Beistand konsultieren müssen", unterstreicht Moreno.

Im Jahre 2009 erwarb DIS für 2,6 Millionen Euro 40 Prozent an Neymars Transferrechten.

EURE MEINUNG: Wird Santos nachzahlen müssen?

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