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Der Spanier glaubt, dass ein Umbruch Barcelona nicht gut täte. Dabei verweist er auf die Entwicklung genau der Mannschaft, die den FC Barcelona aus der Champions League warf.

Barcelona. Trotz des klaren Ausscheidens im Champions-League-Halbfinale gegen den FC Bayern München in der Vorsaison (0:4, 0:3) sieht Cesc Fabregas vom FC Barcelona keinen Grund für einen kompletten Umbruch. Der Spanier führte den FC Bayern als perfektes Beispiel für eine stetige Entwicklung an und warnte vor Schnellschüssen.

Fabregas mahnt ruhige Entscheidungen an

"Im Sport und im Leben ist es das schlimmste, was man machen kann, wenn man überhastete Entscheidungen trifft", erklärte Fabregas gegenüber Sport. Dass von außerhalb nach dem Ausscheiden gegen den FC Bayern ein Umbruch gefordert wurde, sei allerdings normal: "Das passiert immer, vor allem bei großen Vereinen. Man muss ruhiger entscheiden und erwägen, wo man sich verbessern kann und wo nicht."

Als Paradebeispiel dafür wählte der 26-Jährige den FC Bayern selbst: "Sie haben zwei Champions-League-Endspiele verloren und dann im dritten Versuch mit fast den gleichen Spielern gewonnen. Manchmal ist Veränderung nicht so notwendig."

Barca soll aus eigener Erfahrung lernen

Auch Barcelona selbst habe eine ähnliche Erfahrung gemacht: "Das Barca-Team, das mit Pep Guardiola das Triple gewonnen hat, hat zwei Jahre vorher gar nichts gewonnen und jeder wollte alles ändern. Sie haben mit fast dem gleichen Team Geschichte geschrieben, indem sie Gerard Pique und Dani Alves noch geholt haben."

Bereits zuvor seien Spieler wie Samuel Eto'o, Thierry Henry, Yaya Toure, Lionel Messi, Xavi, Andres Iniesta und Carles Puyol dabei gewesen. "Also sollten wir es langsam angehen", resümierte Fabregas.

Bislang ein Zugang und zwei Abgänge

Bislang verpflichtete der FC Barcelona in der laufenden Transferperiode lediglich den Brasilianer Neymar, der allerdings 57 Millionen Euro kostete. Allerdings haben mit den Abwehrspielern Eric Abidal und Andreu Fontas auch nur zwei Spieler den Verein verlassen.

EURE MEINUNG: Braucht der FC Barcelona wirklich keinen Umbruch?

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