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BREAKING NEWS: Lionel Messi muss sich vor Gericht verantworten - Verdacht auf Steuerbetrug

Via Facebook hatte Lionel Messi zuletzt seine Unschuld beteuert, nachdem Vorwürfe die Runde machten, er habe Steuern hinterzogen. Nun muss er sich einem Richter erklären.

Barcelona. Lionel Messi hat nach den anhaltenden Gerüchten um eine angebliche Steuerhinterziehung nun eine Vorladung zum Gericht erhalten. Der Fall des 25-jährigen Offensivmannes vom FC Barcelona soll am 17. September dieses Jahres, dem ersten Champions-League-Spieltag, verhandelt werden.

Messi jetzt Verdächtiger

"Die Richterin hat das Klagegesuch für zulässig befunden, Messi und sein Vater wurden für den 17. September vorgeladen. Sie werden als Verdächtige angesehen", sagte José Miguel Company, Sprecher der Staatsanwaltschaft, der französischen Nachrichtenagentur AFP.

Die Anklage, die auch den Vater des Argentiniers, Jorge Horacio, betrifft, wurde von Staatsanwalt Raquel Amado bereits vor einer Woche erhoben. Erst jetzt sei man jedoch überzeugt, genügend Beweise zusammengetragen zu haben, weshalb nun offiziell Ermittlungen eingeleitet wurden.

Vater und Sohn wird vorgeworfen über Scheinfirmen im Ausland insgesamt vier Millionen Euro an Steuern hinterzogen zu haben. Generiert wurde das Geld mittels der Bildrechte am Weltfußballer.

Dieser Vorwurf bezieht sich auf die Jahre 2007 (1,06 Millionen Euro), 2008 (1,58) und 2009 (1,53), laut Informationen der spanischen Nachrichtenagentur EFE sollen aber auch die Steuer-Erklärungen für die Jahre 2010 bis 2012 untersucht werden.

Vorwürfe zurückgewiesen

Der 25-Jährige selbst zeigte sich vergangene Woche von den Vorwürfen überrascht und war sich keiner Schuld bewusst: "Wir haben das über die Medien erfahren. Wir sind überrascht, weil wir keinen Verstoß begangen haben." Man habe sich zudem stets an die Ratschläge der Steuerberatungsgesellschaft gehalten.

Auf die jüngsten Entwicklungen reagierte bisher weder Messi, noch dessen Vater. Dem Weltfußballer droht nun im schlimmsten Falle eine Gefängnisstrafe von bis zu sechs Jahren, sofern er denn schuldig gesprochen wird.

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