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Lionel Messi und sein Vater haben Vorwürfe der Steuerhinterziehung zurückgewiesen. Jetzt werden Beide auch von Barcelona-Präsident Sandro Rosell unterstützt.

Barcelona. Die spanische Staatsanwaltschaft fordert wegen massiver Steuerhinterziehung ein Strafverfahren gegen Lionel Messi und dessen Vater. Nun schlägt sich Sandro Rosell, Präsident des FC Barcelona, auf die Seite des Argentiniers.

"Messi und seine Familie genießen unsere vollste Unterstützung. Wir glauben, dass Messi unschuldig ist", betont Rosell gegenüber den spanischen Medien auf einer Pressekonferenz.

"Habe mit seiner Familie gesprochen"

Messi selbst sieht sich dennoch zur Verteidigung gezwungen. Er und sein Vater Jorge Horacio wiesen sofort nach dem Bekanntwerden der Anschuldigungen via Facebook alle Vorwürfe zurück. Derweil hat Rosell auch mit Messis Familie schon Kontakt aufgenommen: "Ich habe mit seiner Familie gesprochen und sie sind wirklich sehr gefasst."

Zwei bis sechs Jahre Gefängnis drohen

Die spanische Staatsanwaltschaft hat dem viermaligen Weltfußballer Steuerbetrug zur Last gelegt. Der argentinische Superstar und sein Vater Jorge Horacio Messi sollen mehr als vier Millionen Euro an Steuern hinterzogen haben. In Zahlen zusammengefasst: Von 2007 bis 2009 soll Lionel Messi dem spanischen Fiskus Abgaben in Höhe von 4,1 Millionen Euro vorenthalten haben. Offenbar geht es um Geld aus den gut dotierten Werbeverträgen.

Messi droht demnach bei einer Verurteilung eine Haftstrafe zwischen zwei und sechs Jahre.

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