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Die Investorengruppe, der ein Teil der Transferrechte des Spielers gehörte, droht mit einer Beschwerde bei der FIFA. Außerdem soll Barca gegen Transferregeln verstoßen haben.

Barcelona. Dem FC Barcelona droht nach der Verpflichtung des brasilianischen Stürmers Neymar vom FC Santos ein juristisches Nachspiel. Die Dis Group, die einen Teil der Transferrechte des Spielers besaß, will Beschwerde bei der FIFA einlegen. Auch eine Vorauszahlung soll überprüft werden.

Der Geschäftsführer der Dis Group, Roberto Moreno, kündigte am Mittwoch beim spanischen Radiosender Rac1 an, dass die Gruppe sich holen will, was ihr ihrer Meinung nach zusteht. Die Transferrechte von Neymar gehörten zu 40 Prozent den Investoren, die mit der Ablösesumme von 57 Millionen Euro nicht einverstanden sind.

Vorauszahlung soll geprüft werden

Darüber hinaus soll eine Vorauszahlung des FC Barcelona in Höhe von 10 Millionen Euro überprüft werden, die Vizepräsident Josep Maria Bartomeu während der Präsentation von Neymar eingeräumt hatte. Solche Zahlungen sind von den FIFA-Regeln verboten, wenn der entsprechende Spieler noch unter Vertrag steht.

Der 21-jährige Neymar hatte am Montag einen Fünfjahresvertrag beim FC Barcelona unterschrieben, nachdem lange Verhandlungen zwischen den beiden Vereinen zu einer Einigung über einen Wechsel geführt hatten.

EURE MEINUNG: Hat Barcelona Strafen zu befürchten?

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