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Spanien: TV-Einnahmen sollen fairer verteilt werden

Real Madrid und der FC Barcelona sind das Nonplusultra im spanischen Fußball - auch was die Verteilung der Fernsehgelder angeht! Dies soll sich nun aber bald ändern...

Madrid. Ein neues Sportgesetz soll im spanischen Fußball für eine fairere Verteilung der Fernsehgelder sorgen. Statt wie bisher in individuellen Verhandlungen ist geplant, die Rechte an den TV-Übertragungen in Zukunft kollektiv zu vermarkten.

Real und Barca führen an

Bislang kassierten die Spitzenklubs Real Madrid und der FC Barcelona durch die eigenständige Vermarktung etwa die Hälfte der Gelder in Höhe von rund 650 Millionen Euro, die anderen La-Liga-Vereine kämpften um den Rest. Der neue Verteilungsschlüssel soll von den Vereinen selbst bestimmt werden.

„Das ist eine extrem wichtige Angelegenheit, weil es um die Haupteinnahmequelle der Vereine geht“, sagte der zuständige Sportminister Miguel Cardenal.

Gesetz wird Ende des Jahres vorgelegt

Das neue Gesetz soll Ende des Jahres vorgelegt werden. Da die aktuellen Verträge einiger Mannschaften noch bis zu drei Spielzeiten laufen, ist eine schnelle Umstellung allerdings nicht wahrscheinlich.

EURE MEINUNG: Befindet ihr die neue Verteilung der Fernsehgelder für gerecht?

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