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Der Vereinsboss der Katalanen ist der Meinung, dass Barcelona nach den jüngsten Niederlagen in den Medien unangemessen dargestellt wird.

Barcelona. Präsident Sandro Rosell vom FC Barcelona hat Kritik an den Medien geübt, weil diese die Niederlagen gegen den AC Mailand (0:2) in der Champions League und Real Madrid in Primera Division (1:2) und Copa del Rey (1:3) überdramatisieren würden. Außerdem äußerte er sich zu einer möglichen Verpflichtung des Brasilianers Neymar.

Niederlage kein Weltuntergang

„Ich bevorzuge es, die Dinge nüchtern zu betrachten“, sagte der Präsident der spanischen Zeitung Marca. „Die Welt ist nicht untergegangen, auch wenn es sich so anfühlen mag. Und sie wird auch nicht untergehen, wenn wir gegen Milan verlieren sollten. Wir arbeiten hart und versuchen fokussiert und ruhig zu bleiben“, so Rosell.

Die Darstellung von Niederlagen des katalanischen Klubs stört den 48-Jährigen: „Ich denke, die Reaktionen nach den verlorenen Spielen sind übertrieben. Wenn man die Niederlagen betrachtet, sieht man, dass sie gegen Vereine wie den AC Mailand und Real Madrid zustande kamen.“

Nebenbei bestätigte Rosell das Interesse des spanischen Tabellenführers am Brasilianer Neymar: „Er ist ein Spieler, der uns sehr gut gefällt und der auf unserer Liste möglicher Zugänge steht.“

Vilanovas Gesundheit wichtiger als Titel

Zudem sprach der Präsident über Trainer Tito Vilanova und dessen Genesungsprozess, sowie den Ausraster von Victor Valdes nach dem Schlusspfiff im Duell gegen Real Madrid.

„Unsere größte Priorität in dieser Saison, neben dem Gewinn von Titeln, ist die Genesung von Tito Vilanova. Das ist das Wichtigste. Alles andere ist zweitrangig, selbst Titel zu holen“, erklärte Rosell. Den Gefühlsausbruch von Victor Valdes könne der Präsident „verstehen“, auch wenn er dieses Verhalten nicht möge oder gutheiße. Der Torhüter des FC Barcelona hatte im Liga-Spiel nach einem nichtgegebenen Elfmeter in der Schlussphase die Nerven verloren und wurde für eine verbale Attacke gegen den Schiedsrichter nach Abpfiff mit der Gelb-Roten Karte bestraft.

Wirtschaftlich geht es dem FC Barcelona hingegen immer besser. Mit einem Umsatz von 483 Millionen Euro waren die Katalanen in der Saison 2011/2012 weltweit die Nummer zwei hinter Real Madrid (513 Millionen Euro). Zuletzt schloss Rosell gemeinsam mit dem Vorstand eine neue Vereinbarung mit Qatar Airways als Sponsor ab, die am 1. Juli beginnen und bis zum Juni 2016 Bestand haben soll. Bis zum gleichen Datum wurde auch die Zusammenarbeit mit UNICEF verlängert.

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