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Sergio Ramos freut sich auf die Partie gegen Manchester United und ganz besonders auf Wayne Rooney. Außerdem erklärt er, was er von DEM verschossenen Elfer mitgenommen hat.

Madrid. Sergio Ramos von Real Madrid freut sich auf das Duell mit Manchester United. Besonders gegen Wayne Rooney spielt der 26-Jährige gerne – und kann sich einen Wechsel nach England vorstellen. Für ein mögliches Elfmeterschießen hat Ramos mittlerweile besondere Pläne.

„Ich habe mich gefreut, als wir United gezogen haben. Sie sind, was Werte und Geschichte angeht, in der Premier League vielleicht das, was Madrid in Spanien ist. Nur wenige Spiele haben so eine Faszination, deshalb spiele ich lieber gegen Manchester als gegen eine kleinere Mannschaft, die einen dann überrascht“, erklärte Ramos vor dem Achtelfinalhinspiel in der Champions League gegen United im Guardian.

Außerdem betonte der Spanier: „Ich mag den englischen Fußball.“ Besonders die Spielweise von United-Stürmer Wayne Rooney gefällt Ramos. „Er mag die physische Herausforderung. Mir gefällt dieses Duell des Verteidigers gegen den Stürmer. Bei Rooney ist seine Beweglichkeit das Problem. Man weiß nicht immer wie weit man rausrücken soll, um ihn unter Druck zu setzen“, so der Welt- und Europameister. Gleichzeitig warnte Ramos aber: „Wir wissen, wie schwierig es ist. Ein Fehler und man ist raus. Aber unser Verlangen nach dem Titel ist riesig und ein Finale in Wembley wäre das Größte.“

Wechsel nach England denkbar

Das generell physische Spiel der englischen Premier League gefällt dem Innenverteidiger von Real Madrid. „Mein Traum ist es, hier weiter zu spielen. Aber es stimmt: England ist ein attraktives Ziel. Freunde von mir, die dort spielen, sprechen sehr positiv darüber. Es wäre eine neue Erfahrung“, schließt Ramos einen möglichen Wechsel nicht aus.

Elfmeterschießen: Ramos ist vorbereitet

Nachdem der Spanier in der vergangenen Saison im Champions League Halbfinale gegen den FC Bayern im Elfmeterschießen deutlich verschoss, prasselte viel Häme auf ihn ein. „Das hinterlässt Narben. Als ich meinen linken Fuß hingestellt habe, wurde der Ball leicht angehoben und ich kam mit dem rechten Fuß unter den Ball. Es lag nicht daran, dass ich nervös war“, betonte Ramos.

In der Folge übte der Abwehrspieler gezielt Elfmeter und sagte zu seinem Vater und seinem Bruder: „Der nächste Elfmeter wird ein Panenka, ihr werdet sehen. Dann werden alle wieder still sein.“ Bei der Europameisterschaft 2012 gegen Portugal hielt Ramos Wort und lupfte den Ball mittig ins Tor.

Sollte das Duell mit Manchester United auch bis ins Elfmeterschießen gehen, hat Ramos bereits Pläne. Ob er wieder einen Panenka-Elfmeter wagen würde? „Ja, natürlich", antwortete der 99-fache spanische Nationalspieler, fügte aber hinzu: "Naja, vielleicht nicht dieses Mal, jetzt wissen sie es ja.“

 

EURE MEINUNG: Ramos in England - würde das passen?

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