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Der deutsche Nationalspieler glaubt nicht an ein Wunder in der spanischen Liga, hält eine erfolgreiche Saison aber weiterhin für möglich.

Madrid. Vor dem Länderspiel gegen Frankreich, freut sich Sami Khedira von Real Madrid auf seine Rückkehr in die Nationalmannschaft. Auch im Verein ist der ehemalige Stuttgarter zufrieden, obwohl er die Meisterschaft in diesem Jahr abgehakt hat.

Champions League hat Priorität

„Man muss es wohl sagen: Der Meistertitel ist unmöglich. Aber, wir sind Dritter. Unser Ziel muss es sein, auf jeden Fall noch Zweiter zu werden“, sagte Khedira im Interview mit dfb.de, betonte jedoch die anderen Wettbewerbe: „Kein Geheimnis ist aber auch, dass wir im Halbfinale des Pokals stehen und in der Champions League noch gute Chancen haben.“

Der Sieg in der Champions League habe nun höchste Priorität: „Es ist das erklärte Ziel aller Fans von Real Madrid, den zehnten Titel in der Königsklasse nach Madrid zu holen. Wir werden alles tun, dies umzusetzen.“

Khedira in Madrid angekommen

In seinem dritten Jahr beim spanischen Rekordmeister hat sich der 25-Jährige gut eingelebt, doch sein erstes Spiel in Madrid hat er nicht vergessen: „Klar erinnere ich mich noch daran. Zunächst war ich ein wenig enttäuscht, dass ich nicht von Beginn an gespielt habe. Als ich dann reinkam, war es natürlich ein sehr besonderer Moment in meiner Karriere.“

Mittlerweile ist Khedira aus dem Mittelfeld der Madrilenen nicht mehr wegzudenken. Trotzdem hofft der gebürtige Stuttgarter, sich nicht zu sehr verändert zu haben: „Mein Ziel ist, dass mich alles, was am Leben als Profi dranhängt, im Wesen nicht verändert. Das schließt nicht aus, dass man sich weiterentwickelt, schon durch das Älterwerden verändert man sich. Real Madrid und der spanische Fußball haben Einfluss auf den Sportler Sami Khedira.“



Superstars als gute Lehrmeister

Von seinen Mannschaftskameraden in Madrid und deren Auswirkungen auf ihn selbst sprach Khedira in höchsten Tönen. „Im spielerischen Bereich habe ich enorm viel gelernt, das kann man ja gar nicht verhindern, wenn man mit so guten Fußballern in einer Mannschaft spielt, wie ich das bei Real darf. Es ist eine große Herausforderung, sich in einer Mannschaft durchzusetzen, in der so viele gestandene Fußballer stehen“, betonte der 25-Jährige.

Den Wechsel ins Ausland habe er nie bereut: „Klar ist auch, dass es mich reifer gemacht hat, die Herausforderung in einem fremden Land, einer fremden Kultur und fremden Sprache anzunehmen und zu bestehen.“

Seine Festlegung auf die Defensivaufgaben in der Anfangszeit sah Khedira gelassen, obwohl er gerne offensiver spielt. „Ich wusste um meine Aufgaben, der Trainer hat von mir verlangt, dass ich die Defensive stabilisiere“, erklärte der Allrounder und ergänzte: „Ich sehe mich als Spieler, der beide Bereiche abdecken will und kann. Aber es wird immer so sein, dass die Defensive meine Hauptaufgabe ist.“

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