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Die Spieler der „Chotos“ kritisieren die Einstellung der Kicker der „Königlichen“. Durch dauerhafte Thematisierung von Fehlentscheidungen beeinflussen sie die Schiedsrichter.

Valencia. Nach der 0:2-Niederlage im spanischen Pokal bei Real Madrid werden die Beschwerden aus dem Lager des FC Valencia immer lauter. Real habe den Schiedsrichter beeinflusst und würde damit dem Sport schaden.

„Es ist immer das gleiche“

Valencias Mittelfeldspieler Ever Banega sagte am Freitag gegenüber Reportern: „Es ist immer das gleiche. Es gibt Mannschaften wie Real Madrid, die während der Woche permanent über die Schiedsrichter sprechen. Und wenn es dann ins Spiel geht, ist es schwierig. Jeder kann die Bilder sehen, aber wir konzentrieren uns auf das nächste Spiel.“ Noch bevor es das Rückspiel im Pokal gibt, treffen beide Teams am Sonntagabend in der Liga aufeinander.

„Wir mussten gegen höhere Mächte kämpfen“

Auch Stürmer Roberto Soldado argumentierte in eine ähnliche Richtung, wie sein Mitspieler: „Die Schiedsrichter können sich mal irren, aber das sollte nicht so häufig vorkommen. Und es wundert einen. Sie wollen sich nicht dem Druck aussetzen, gegen Real Madrid eine Fehlentscheidung zu treffen. Falls es ihnen etwas genutzt hat, die ganze Woche darüber zu reden, denke ich, dass es Institutionen gibt, die ihre Aussagen kontrollieren sollten.“

Soldado ging sogar noch einen Schritt weiter und sagte: „Die Äußerungen die heutzutage von Real Madrid kommen, tun dem Sport nicht gut.“ Direkt nach dem Pokalspiel in Madrid hatte sich auch Valencias Präsident Manuel Llorente zu Wort gemeldet: „Ich bin genauso empört wie die Fans. Es war ein sehr gutes Spiel unserer Mannschaft, aber wir mussten gegen höhere Mächte kämpfen.“

EURE MEINUNG: Was hält ihr von den Aussagen der Valencia-Spieler?

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