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Der portugiesische Nationalspieler sprach in einem Interview mit Fifa.com über die laufende Spielzeit, Jose Mourinho und über den Ballon d'Or.

Madrid. Für Cristiano Ronaldo hat es bei der Wahl zum Weltfußballer wieder einmal nicht gereicht, hinter Lionel Messi blieb ihm „nur“ Rang zwei. Im Interview mit Fifa.com sprach der Star von Real Madrid über die bisherige Saison, der Kontroverse um seinen Trainer Jose Mourinho und verrät das Geheimnis seines Erfolgs.

Ronaldo gibt sich optimistisch

Kurz vor der Verleihung des Ballon d’Or am 7. Januar zeigte sich der 27-Jährige noch erfreut über sein mittlerweile fünftes Abschneiden in den Top drei der Welt. „Es ist eine große Ehre, nominiert zu werden. Das macht mich sehr zufrieden. Es zeigt, dass es mir gelingt, in meiner Karriere ein sehr gutes Niveau aufrechtzuerhalten.“ 2008 war der Portugiese zum Weltfußballer gewählt worden, dazu kommen vier zweite Plätze (2007, 2009, 2011, 2012).  

Mit Real Madrid hat Ronaldo das Achtelfinale der Champions League erreicht, in der Liga hinkt man Konkurrent Barcelona und den eigenen Ansprüchen aber hinterher. „Wir sind nicht gut in die Meisterschaft gestartet, das stimmt schon. Wir wissen, dass es für uns in der Liga mittlerweile sehr schwer wird, aber im Fussball ist nichts unmöglich“, gibt er sich optimistisch.

Ein Titel muss her – mit Mourinho

Grund für die Unruhe im Klub sei allerdings vor allem die titellose Phase in der Champions League. „Ich bin jetzt seit dreieinhalb Jahren dort und der Grund liegt meiner Meinung nach darin, dass das gesamte Umfeld unbedingt den zehnten Titel in der Champions League gewinnen will. Dadurch entsteht eine gewisse Unruhe, die immer zu spüren ist.“ Im Achtelfinale geht es gegen seinen früheren Klub Manchester United. „Das wird nicht leicht, und meiner Meinung nach stehen die Chancen 50 zu 50, aber ich bin sehr zuversichtlich.“

Ein Ausscheiden gegen United würde den Druck auf Trainer Jose Mourinho noch verstärken. Ronaldo plädiert für mehr Geduld: „Für mich ist klar, dass Mourinho immer nur das Beste für den Klub will und dafür bis zum Letzten kämpfen wird. Das wissen alle, die ihm nahe sind, aber dennoch muss man die Meinung der Fans respektieren.“ Einen besseren Trainer gäbe es nicht. „Meiner Meinung nach ist er der beste Trainer der Welt.“

Harte Arbeit der Schlüssel

Für seine persönlichen Erfolge hat Ronaldo eine einfache Erklärung. „Ich glaube, ich hatte Talent und habe außerdem sehr hart gearbeitet, um meine Ziele zu erreichen. Man muss bescheiden genug sein, um zu erkennen, was einem noch fehlt, und dann stetig darauf hinarbeiten“, fasst er seine Philosophie gegenüber Fifa.com zusammen.

Sich selbst sieht er nicht als etwas Besonderes an. „Sobald ich den Platz verlasse, tritt der Fussball in den Hintergrund. Ich bin dann lieber ein ganz normaler Mensch.“ Dementsprechend dankbar ist er für all das, was seine Karriere mit sich gebracht hat. „Ich weiß, dass ich zu den Privilegierten gehöre, und das erfüllt mich mit Zufriedenheit.“

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