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Der spanische Nationalspieler sagte gegenüber der Presse, dass man das schlechte Benehmen des Trainers von Real viel zu oft toleriert habe, solange er nur siegreich blieb.

Barcelona. Gerard Pique, Verteidiger des FC Barcelona, glaubt fest daran, dass man das schlechte Benehmen von Jose Mourinho, Trainer des Ligakonkurrenten Real Madrid, in der Öffentlichkeit und der Presse nur deshalb solange tolerierte oder deckelte, weil sein Team Erfolge vorweisen konnte. Darüber hinaus warnte er vor einem Zuviel an Selbstsicherheit, denn er traut es den Königlichen immer noch zu, die Meisterschaft der Primera Division zu gewinnen.

Mourinho war nie anders als jetzt

Da hat er aber einen rausgehauen, der Verteidiger der Blaugrana. In einem Gespräch mit AS soll er folgende Worte zu Mourinho gewählt haben: „Ich erinnere mich an die Zeit, als Madrid siegreich war und man Mourinho einen Mord verziehen hätte." Damit fasst der Verteidiger nur zusammen, dass man dem Real-Coach quasi alles verziehen hätte, solange sein Team nur siegreich war. Jetzt, mit 18 Punkten hinter Ligaprimus Barca, sieht das offensichtlich anders aus und Pique betont, dass man gegenüber Mourinho zu lange zu nachsichtig war.

Attacke auf Tito Vilanova nicht geahndet

Pique wird weiter von AS zitiert: „Er kam zu uns und hat Tito ins Auge gestochen. Wie viele Spiele wurde er dafür gesperrt? Kein einziges Spiel! Nun hat er Iker Casillas auf dem Kieker, einen Journalisten bedroht und die Leute kritisieren ihn dafür. Dabei war Mourinho immer so wie jetzt. Seit er in Spanien ankam. Er konnte sich alles erlauben." Das sind sehr deutlich Worte, die der Verteidiger gewählt haben soll.

Pique warnt vor Real und einer Selbstzufriedenheit

Trotzdem traut Pique dem Ligakonkurrenten weiterhin zu, die Meisterschaft noch gewinnen zu können. „Ich sehe Real bis zu dem Moment als Titelkonkurrenten an, wie sie rein rechnerisch eine Chance auf den Titel haben. Sie haben einfach eine zu große Vereinsgeschichte und ein zu starkes Team, um sie jetzt schon ausschließen zu können. Madrid hat etwas Besonderes in sich und wenn sie an sich glauben, sind sie zu Leistungen fähig, die man niemals für möglich halten würde."

Darüber hinaus warnte Pique sein Team vor Selbstzufriedenheit und Selbstgefälligkeit. „Wir sind an Lob gewöhnt und wir wissen, wie wir damit umzugehen haben. Pep hat uns immer gesagt: Lob kann mehr Übel als Gutes anrichten. Und er hat recht damit. Natürlich sollen wir mit uns und unseren Leistungen zufrieden sein, aber wir müssen uns weiter nach vorne bewegen."

EURE MEINUNG: Hätte man Mourinho wirklich alles verziehen?

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