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Zum vierten Mal in Folge wurde Lionel Messi am Montag zum Weltfußballer gewählt. In einem Interview erklärt er, dass Teamerfolg für ihn über persönliche Auszeichnungen gehen.

Barcelona. Dem vierfachen Ballon d´Or Gewinner Lionel Messi  fehlt nur noch der WM-Titel in seiner Trophäensammlung. Im Interview mit The Sun sagt der Argentinier, dass er seine persönlichen Auszeichnungen gerne gegen Erfolge mit der Nationalmannschaft eintauschen würde.

„Würde einen Ballon d´or für den WM-Titel eintauschen“

Am Montag erhielt Messi zum vierten Mal in Folge die Auszeichnung zum besten Spieler des Jahres. Jetzt wünscht sich der 25-Jährige einen Triumph bei der Weltmeisterschaft im Nachbarland Brasilien: „Der Gewinn einer WM fehlt noch. Die Wahrheit ist, ich würde einen Ballon d´Or gegen den Titel eintauschen - das dachte ich schon immer. Nichts ist vergleichbar mit dem Gefühl Weltmeister zu sein“. Er führt weiter aus: „Ich möchte mit Barcelona und meinem Heimatland Erfolge erreichen. Ich habe schon immer gesagt, dass dies mein Traum ist.

„Unberechtigte Kritik tut weh“

Messi wird oft mit seinem Landsmann Diego Maradona, der Argentinien zum letzten WM-Titel 1986 führte, verglichen. Die Ansprüche an „La Pulga“ sind hoch, oft wurde er für seine vergleichsweise schwachen Auftritte im Nationaltrikot kritisiert. Solche Vorwürfe belasten ihn aber nicht, da das Team von Trainer Alejandro Sabella die Tabelle in der Südamerika-Gruppe anführt, so Messi. Jedoch kritisiert der Torjäger: „Es macht einen Unterschied  Menschen zu sehen, die gut über das Nationalteam sprechen oder von überall Kritik zu hören, bevor du überhaupt zurückgekehrt bist. Das tut weh.“

Chemie zwischen Fans und Nationalteam stimmt wieder

Der Star des FC Barcelona spricht positiv über die Entwicklung der Nationalmannschaft: „Letztes Jahr wurde ich spektakulär in Argentinien empfangen. Die Fans stehen inzwischen hinter dem Team. Eine lange Zeit war diese Chemie verloren gegangen und ich bin glücklich, dass wir das Jahr so erfolgreich bestreiten konnten.“ Dieses neue Zusammengehörigkeitsgefühl sei auch der Grund dafür, dass Argentinien wieder stärker geworden ist. „Wir arbeiten hart daran, den Leuten aus Argentinien Freude zu machen. Nun kann man eine Einheit erkennen“, so der 25-Jährige.

EURE MEINUNG: Wird Messi 2014 Weltmeister?

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