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Für den „Kaiser“ ist der vierfache Weltfußballer des Jahres zwar das Maß aller Dinge, jedoch sieht er einen anderen Stürmer vor dem Argentinier. Spanien habe die Vormachtstellung.

Zürich. Franz Beckenbauer hält Lionel Messi vom FC Barcelona für den aktuell besten Fußballer auf diesem Planeten, wobei es die beiden anderen Nominierten ebenfalls verdiente hätten. Allerdings sieht er den Angreifer noch hinter der brasilianischen Fußballlegende Pele.

„Messi noch nicht so weit wie Pele“

Aufgrund von fehlenden Titeln hätte die Entscheidung anders ausfallen können. „Wir wissen ja alle, dass Messi der beste Spieler der Welt ist. Aber nicht immer gewinnt der beste Spieler die Trophäe. Denn eigentlich musst du für so eine Auszeichnung Titel holen. Und das war bei Messi 2012 doch recht wenig“, sagte Beckenbauer im Interview mit Sport1.

Zwar ist Messi der erste Spieler, der den Preis viermal in Folge gewinnen konnte, dennoch hält ihn der „Kaiser“ nicht für den Besten aller Zeiten. „Da muss er noch ein bisschen warten. Pele war 20 Jahre Weltklasse, so weit ist er noch nicht, weil er auch noch nicht so alt ist. Deshalb steht Pele noch über ihm“, betont der 67-Jährige.

„Spanier dominieren alles“

Der Ehrenpräsident des FC Bayern München, der mit dem „Presidential Award“ für seine Erfolge als Spieler, Trainer und WM-Organisator 2006 ausgezeichnet wurde, kann die Kritik an der Abstimmung durchaus nachvollziehen: „Natürlich ist es sehr Spanien-lastig, aber die Spanier haben nun mal in den letzten Jahren alles dominiert.“

Für Beckenbauer ist die derzeitige spanische Dominanz nur eine Phase, inklusive Verfallsdatum: „Es gibt im Fußball immer so erfolgreiche Generationen: Mal waren es die Deutschen, dann waren es die Italiener und die Engländer, jetzt sind es die Spanier. Warum sollten wir nicht bald wieder ganz oben stehen.“

EURE MEINUNG: Ist Messi doch nicht der beste Fußballer aller Zeiten?

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