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Mourinho: „Ich werde die Ballon d'Or Gala nicht verfolgen“

Der Trainer von Real Madrid wird die Verleihung des goldenen Balls am kommenden Montag nicht verfolgen, obwohl einer seiner Spieler nominiert ist.

Madrid. Kommenden Montag wird die wichtigste individuelle Auszeichnung für Profi-Fußballs verliehen. In Zürich wird bekannt gegeben, ob sich Lionel Messi, Andres Iniesta oder Cristiano Ronaldo den Ballon d'Or in die Vitrine stellen darf. Für Real Madrids Trainer Jose Mourinho geht jedoch die Arbeit vor: Im Copa del Rey wartet Celta Vigo.

Konkurrenz belebt das Geschäft

„Ich werde die Ballon d'Or Gala nicht verfolgen, ich habe ein Spiel im Copa del Rey gegen Celta und muss arbeiten“, erklärte der Portugiese auf einer Pressekonferenz vor dem Liga-Spiel gegen Real Sociedad.

Ob der als eigentlich unberührbar geltende Iker Casillas wieder ins „königliche“ Tor zurückkehren wird, ließ Mourinho offen. Der 49-Jährige hatte in der Liga gegen Malaga die etatmäßige Nummer Zwei, Antonio Adan, spielen und Reals Kapitän Casillas über 90 Minuten auf der Bank schmoren lassen und damit für Empörung unter den Fans des spanischen Rekordmeisters gesorgt. „Die Spieler zeigen bessere Leistungen, wenn sie Konkurrenz haben und sich nicht immer sicher sein können“, kommentierte Mourinho.

Barcelona auf und davon - oder nicht?

Das Fehlen des Kapitäns war gegen Malaga deutlich spürbar. Real Madrid verlor mit 2:3 und damit weiter an Boden gegenüber Atletico Madrid und den FC Barcelona. 16 Punkte liegen die Madrilenen hinter dem Tabellenführer aus Katalonien. Das spiele jedoch keine Rolle. „Ich werde La Liga spielen, als wäre ich Erster oder nur wenige Punkte dahinter, und nicht über andere Wettbewerbe nachdenken“, ließ Reals Trainer verlauten.

Auf seinen Landsmann Pepe kann Mourinho dabei vorerst nicht bauen. Der Innenverteidiger zog sich eine Knöchelverletzung zu und wird für unbestimmte Zeit fehlen. Wie lange genau, kann der Portugiese nicht sagen. „Verletzungen? Es ist nicht die Aufgabe des Trainerstabes, über Verletzungen zu berichten, sondern die der medizinischen Abteilung“, sagte der 49-Jährige.

Wenigstens kann der Trainer der „Königlichen“ wieder auf Angreifer Gonzalo Higuain bauen, der wieder im Kader steht. „Er steht für Tore“, kommentierte Mourinho die Rückkehr des Stürmers.

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