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Vitor Baia spielte acht Jahre beim FC Porto, zwischen 2002 und 2004 wurde er von Jose Mourinho trainiert. Der ehemalige Torhüter lobt nun Mourinhos Arbeitsweise.

Porto/Madrid. Jose Mourinho sorgte in den letzten Wochen wieder einmal für heftige Schlagzeilen. Für viele Real-Madrid-Anhänger ging „The Special One“ diesmal aber zu weit. Er verbannte Schlussmann Iker Casillas auf die Bank und wurde dafür stark kritisiert. Einen ähnlichen Vorfall gab es 2002 in Porto - damals setzte Mourinho seinen Torhüter Vitor Baia auf die Bank. Der ist dem Coach heute jedoch dankbar.

Stärker durch Mous Strafen

„Mourinhos Strafen haben mich stärker gemacht“, sagte der heute 43-Jährige im Gespräch mit Reportern. „Ich habe gelernt, dass Mourinho alle gleich behandelt - er trennt nicht zwischen den Superstars und dem Rest des Teams. Strafen konnten jeden treffen. In dieser Zeit wuchs ich“, so Vitor Baia weiter.

Über 400 Pflichtspiele

„Ich habe
keine Zweifel, dass es mich verändert hat. Nach diesem Vorfall habe ich härter als je zuvor an mir gearbeitet
“, so der 80-fache portugiesische Nationalspieler weiter. Zwischen 1988 und 2007 absolvierte Vitor Baia über 400 Pflichtspiele für den FC Porto, sein dreijähriger Ausflung zum FC Barcelona (1996-1999) war allerdings weniger erfolgreich.

Mourinhos Zukunft offen

In Madrid wird Mourinhos Arbeit momentan allerdings nicht so geschätzt. Nach der Verbannung von Casillas und dem nun schon gewaltigem Rückstand auf den FC Barcelona in der Liga wurden zuletzt immer mehr Stimmen laut, die eine Entlassung des Portugiesen fordern.

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