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Nach Ansicht des früheren Präsidenten Laporta hat der FC Barcelona nicht genug getan, um Pep Guardiola zu halten. Auch sei der Vertrag mit Qatar Airways nicht im Sinne des Vereins.

Barcelona. Der ehemalige Präsident des FC Barcelona Joan Laporta hat seine Nachfolger im Verein kritisiert. Der jetzige Präsident Sandro Rosell und der Vorstand hätten nicht alles Mögliche getan, um Pep Guardiola im Verein zu halten.

Vorstand war „absichtlich unaufmerksam“

„Der aktuelle Vorstand hätte mehr tun müssen. Seine Auszeit war eine absichtliche Unaufmerksamkeit“, sagte der 50-Jährige zu Reportern. Guardiola hatte zum Saisonende 2011/12 ein Sabbatjahr angekündigt, um Abstand vom Stress des Profifußballs zu gewinnen.

Laporta kritisierte ebenfalls den abgeschlossenen Sponsorenvertrag mit Qatar Airways. Dieser sei möglicherweise nicht im besten Sinne des Vereins getätigt worden. „Es wurden viele Lügen zu diesem Thema bis heute erzählt. Ob es der beste Deal für den Verein war, entscheidet sich damit, ob die Gelder gebraucht werden“, erklärte Laporta. In der Realität würden solche Geschäfte aber solche Entscheidungen die Solidarität mit dem Verein untergraben.

Die „Ära Laporta“ bei der Blaugrana

Juan Laporta war zwischen 2003 und 2010 Präsident der Blaugrana. Mit nur 40 Jahren war er damals als Außenseiter in das Amt gewählt worden. Unter seiner Führung gewann der FC Barcelona viermal die Primera Division, einmal den Copa del Rey sowie die Champions League, den UEFA Super Cup und die FIFA-Klub-Weltmeisterschaft.

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