thumbnail Hallo,

Kritik an „The Special One“: Valdano missfällt das Verhalten von Mourinho. Der 57-Jährige meint, dass der Real-Coach verbal einen Gang zurückschalten soll.

Madrid. Der Argentinier Jorge Valdano, ehemaliger Spieler, Manager und Trainer von Real Madrid, hat den aktuellen Coach Jose Mourinho kritisiert. Für Valdano sind Mourinhos Proteste gegen jedweden unbedeutenden Vorfall ein Zeichen von Schwäche, die große Klubs um jeden Preis vermeiden sollten.

Der 57-jährige Valdano war zwischen 1994 und 1996 Trainer bei Real Madrid. Er rät dem Verein, die Quengeleien von Mourinho zu unterbinden, da diese dem Ansehen des Vereins schaden würden: „Kein großer Verein sollte dies tun. Barcelona hat es seit etwa 25 Jahren nicht gemacht. Ich habe das Gefühl, dass es sie auf einem einheitlichen Niveau schwächt und so sollte auch Real Madrid solche Signale der Schwäche nicht zeigen.“

„Wir müssen das Prestige bewahren“

Real Madrid sei zwar der größte Verein des 20. Jahrhunderts, so Valdano weiter, aber „warum sollte man nicht die gemeinschaftliche und institutionelle Kultur des Vereins bewahren, anstatt den Schwerpunkt auf das Ergebnis zu setzen“. Er bevorzuge die Ideale der Spieler und Fans aus der Vergangenheit, fügt Valdano hinzu, „wir müssen dieses Prestige bewahren“.

Vergangenen Freitag erst hatte Mourinho beim Präsidenten Florentino Perez eine Umstrukturierung des Kaders gefordert, weil er mit der Leistung seiner Spieler nicht einverstanden war.

EURE MEINUNG: Hat Valdano recht?

Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal.com auf
oder werde Fan von Goal.com auf !

Dazugehörig