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Angekommen unter Großen: Spieler und Trainer aus La Liga wählten Isco zum besten Talent der letzten Saison. Als Grund für seinen Aufstieg nannte dieser nun auch Trainer Pellegrini.

Malaga. Unter den vielen Namen aus den Kadern von Real Madrid oder dem FC Barcelona fand sich dann doch noch ein einziger, der nicht zu den beiden spanischen Topklubs gehört. Francisco Román Alarcón, genannt Isco, vom FC Malaga mischte sich am Dienstag in die Siegerliste des spanischen Ligapreises neben die klanghaften Namen von Lionel Messi (bester Spieler und Stürmer) oder Xabi Alonso und Andres Iniesta, die als zwei der besten Mittelfeldspieler ausgezeichnet wurden. Spieler und Trainer aus La Liga wählten den Andalusier zum besten Talent und Nachwuchsspieler der vergangenen Saison.

Eine Auszeichnung, deren letzte Preisträger Iker Munian (Bilbao), Pedro oder Sergio Busquets von Barca hießen. Kein Wunder, dass Isco sich glücklich und geehrt fühlte: „Ich bin sehr zufrieden und stolz für den Preis und mit der Entwicklung, die mein Team im letzten Jahr genommen hat, aber auch mit meiner persönlichen Leistung. Wir hoffen, dass es für Malaga und auch für mich so weiter geht“, sagte der Prämierte am Tag nach der Preisverleihung gegenüber der andalusischen Tageszeitung Diariosur.

Seit der Rückkehr in seine Heimat Malaga zum Beginn der letzten Saison ging es für den 20-Jährigen beständig bergauf. Bereits letztes Jahr zählte er mit fünf Treffern schon zu den Besten der Himmelsblauen, diese Spielzeit setzt sich seine Entwicklung rasant fort, was auch daran liegt, dass nach dem personellen Umbruch diesen Sommer mehr Verantwortung auf seinen Schultern ruht.

Etwas, was sich nicht nur in den vier Toren zum Ausdruck kommt, die Isco diese Saison in Liga und Champions League erzielt hat. Neben Innenverteidiger Weligton bestritt Isco bisher als einziger Feldspieler alle Partien und hat sich als absolute Stammkraft festgespielt, in der viele schon einen gleichwertigen Ersatz für den abgewanderten Cazorla erkennen. Zumindest ist der Mittelfeldspieler auf dem besten Weg dorthin: Durchschnittlich spielt der feine Techniker 50,5 Pässe pro Spiel, seine Passquote liegt bei 85,5 % (Quelle: whoscored.com).



Spitzenwerte, die selbst im auf Ballbesitz ausgelegten Spiel der Andalusier herausstechen und belegen, wie sehr Isco mittlerweile als Motor des Spiels fungiert. Anteil an diesem Aufstieg haben auch Trainer Manuel Pellegrini und das heimatliche Umfeld, wie Isco betont: „Er hat mir sehr gut getan. Er hat mir mehr Verantwortung auf dem Platz gegeben und ich nehme sie gerne an. Ich fühle mich hier perfekt aufgehoben, von den Fans und Kollegen gemocht, und darauf kommt es an, wenn du dein Spiel machen willst.“

Nicht zuletzt wegen Isco gehören die Südspanier – letztes Jahr noch millionenschwer, dieses Jahr fast ohne Mittel – zu den Überraschungen der Saison. In La Liga, vor allem aber auch in der Champions League, wo die „Boquerones“ sich nach einem Sieg über Milan bereits für die KO-Phase qualifiziert haben. „Wir haben stark begonnen und die Ziele erreicht, die wir uns vorgenommen hatten. Es gibt keine Grenzen, wir schauen von Spiel zu Spiel, wollen den Ball laufen lassen, und uns nicht verstecken“, so Iscos, dessen Leistungen nicht unbemerkt geblieben sind: Längst sollen diverse europäische Topklubs die Fühler nach dem Mittelfeldjuwel ausgestreckt haben.

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