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Nach dem Spiel am Sonntag soll es zu Rangeleien gekommen sein. Auch nach den Aussagen der Beteiligten wird die Sache nicht klarer.

Madrid. Laut spanischen Medienberichten soll es nach dem Primera-Division-Spiel vom vergangenen Sonntag zwischen UD Levante und Real Madrid (1:2) in den Katakomben zu Handgreiflichkeiten zwischen Reals Pepe und Levantes Kapitän Sergio Ballesteros gekommen sein. Ballesteros verteidigt sich vehement, die Vereine stellen sich vor ihre Spieler.

Ballesteros: „Habe niemanden angegriffen“

„Ich bin in die Real-Kabine gegangen, um nach Cristiano Ronaldo zu sehen. Ich würde nie jemanden angreifen, vor allem nicht Pepe“, kommentierte Ballesteros gegenüber der spanischen Sportzeitung Marca die Unterstellung, er sei Real-Abwehrspieler Pepe nach dem Spiel an die Gurgel gegangen.

Real-Spieler Sergio Ramos sagte nach dem Spiel, dass an Ballesteros ein Profi-Boxer verloren gegangen sei. Über diesen Kommentar zeigte sich der 37-jährige Kapitän der Heimmannschaft besonders entsetzt: „Vor dem Spiel habe ich Ramos und Casillas noch zu ihren Erfolgen mit der Nationalmannschaft gratuliert. Seine Aussage hat mich überrascht. Ramos‘ Teamkollegen müssen ihm falsche Informationen gegeben haben.

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Vereine stellen sich vor die Akteure – Levante kontert provokant

Mittlerweile haben auch die Vereine reagiert. Am Montagmittag gab Real Madrid eine Erklärung heraus, in welcher der Rekordmeister u.a. das Verhalten seiner Spieler und seines Mitarbeiterstabs als vorbildlich bezeichnete. Zugleich bezeichnete man die Vorwürfe, wonach Pepe die Levante-Spieler provoziert habe, als haltlos.

Am Montagabend gab UD Levante seinerseits eine Erklärung heraus, die in zwei von vier Punkten wortwörtlich mit der von Real Madrid übereinstimmte: Das Verhalten der Spieler, Trainer und Betreuer sei tadellos gewesen. In den anderen beiden Passagen lobte der Europa-League-Teilnehmer ausführlich den Sportsgeist der eigenen Mannschaft und seiner Fans.

Cut an Ronaldos Auge löst das Chaos aus

Die Szene, die die Gemüter erhitzte, war ein Ellenbogenschlag des Levante-Verteidigers David Navarro gegen Reals Cristiano Ronaldo in der Anfangsphase der Partie, bei dem sich der Portugiese einen Cut am Auge zuzog. Ronaldo erzielte trotz dieser Beeinträchtigung in der 21. Minute zwar das 1:0, ließ sich aber in der Halbzeitpause wegen Sehstörungen auswechseln. Navarro beteuerte unmittelbar nach dem Spiel, Ronaldo nicht absichtlich getroffen zu haben.

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