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Der Schiedsrichter hatte zwei Fehlentscheidung beim Spiel der Katalanen gegen den FC Sevilla getätigt, die die erste Niederlage des Tabellenführers verhinderten.

Barcelona. Es schien fast wie gewollt: Zunächst täuschte Cesc Fabregas einen erhaltenen Kopfstoß von Gary Medel an, der daraufhin von Scheidsrichter Mateu Lahoz vom Platz gestellt wurde. Wenige Augenblicke später ahndete er ein relativ eindeutiges Handspiel von Thiago, welches zum entscheidenden Siegtor für Barcelona führte, nicht - am Ende hieß es anstatt 2:1 für den FC Sevilla 3:2 für den FC Barcelona.

Sperre für Lahoz

Knapp zwei Wochen darauf reagierte nun der Spanische Fußball Verband (RFEF) und sperrte den 35-Jährigen für ein Ligaspiel.

Keine Tätlichkeit

„Einerseits ist keine Aggression im strengsten Sinne zu erkennen. Es war eine Balgerei von zwei rivalisierenden Spielern, welche ihre Köpfe aneinander brachten, was aber nicht zu einer klaren, tätlichen Aktion führte“, hieß es in einem Statement der RFEF.

Fabregas simuliert

Weiter hieß es: „Zudem hat der rivalisierende Spieler eindeutig den Effekt einer Rangelei in übertriebener Form dargestellt, indem er antäuschte, einen Kopfstoß erlitten zu haben. Daraufhin wurde Gary Medel des Platzes verwiesen, als ob er sich einer Tätlichkeit schuldig gemacht hätte. Dementsprechend ist ein eindeutiger technischer Fehler offensichtlich, da die Fakten des Falles nicht die gegebene Strafe rechtfertigen.“

Wer für Barcelona pfeift…

Als Strafe darf Lahoz nun das Spiel von Barcelonas Erzrivale Real Madrid nicht leiten. Am 20. Oktober wird Clos Gomez den Unparteiischen ersetzen, es geht gegen Celta Vigo.


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