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Der Europameister-Coach von 2008 ist der Meinung, dass beide Madrider Klubs, sowohl Real als auch Atletico, dem Rivalen aus Barcelona noch gefährlich werden können.

Madrid. Luis Aragones ist der festen Überzeugung, dass der aktuelle Spitzenreiter der spanischen Primera Division, der FC Barcelona, vor keinem Durchmarsch steht. Demnach sei Meister Real Madrid zweifellos in der Lage, den Acht-Punkte-Rückstand im Laufe der Saison aufzuholen. Außerdem gesteht der 74-Jährige Atletico Madrid Außenseiterchancen im Kampf um den Titel zu.

„Für Madrid noch alles drin“

Die Katalanen führen die Primera Division derzeit punktegleich mit Atletico an, beide Teams haben nach sieben Spieltagen 19 Punkte auf dem Konto. Erst auf dem fünften Rang findet sich der amtierende Meister Real Madrid wieder – mit acht Punkten Rückstand. Die „Königlichen“ haben es verabsäumt, am vergangenen Wochenende die Differenz zu reduzieren, als man im „El Clasico“ gegen Barca nicht über ein 2:2-Unentschieden hinauskam.

Für Aragones steht jedoch fest: Die Meisterschaft ist noch lange nicht entschieden. „Es gibt noch genügend Spiele, wo sie den Rückstand aufholen können. Es ist noch alles drin für Real Madrid“, sagte der 74-Jährige zu O Jogo.

Atletico mit Außenseiterchancen

Doch nicht nur Real, sondern auch der zweite Hauptstadt-Verein Atletico könne den „Blaugranas“ gefährlich werden. Der Europa-League-Gewinner der letzten Saison besticht vor allem durch seine Heimstärke (4 Spiele, 4 Siege) sowie einem Radamel Falcao in Höchstform. Aragones dazu: „Atletico ist stärker als in den vergangenen Jahren. Sie können eine gute Saison spielen und näher an den Rivalen bleiben oder sie gar überholen, wenn sie konstant die Leistungen aus den letzten Wochen auf den Tag legen“, so Aragones, der in seiner 35-jährigen Trainerlaufbahn insgesamt viermal den Vorstadtklub betreute.

Comeback nicht ausgeschlossen

Zuletzt saß Aragones im Jahr 2009 beim türkischen Topteam Fenerbahce SK auf der Trainerbank. Seitdem gönnt sich der „Weise aus Hortaleza“, wie er in Spanien genannt wird, eine Pause. Ein mögliches Comeback schließe er aber nicht aus, er fühle sich „stark genug um wieder zurückzukehren.“

EURE MEINUNG: Wird Real den Rückstand auf Barcelona aufholen können? Und wie steht es um Atleticos Chancen auf den Meistertitel?
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