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Der Chef des spanischen Fußballverbandes streitet die kürzlich erhobenen Rassismus-Vorwürfe im spanischen Fußball ab.

Spanien. Nachdem spanische Fans Mario Balotelli während der Europameisterschaft 2012 rassistisch beleidigt hatten, musste der spanische Fußballverband 20.000 Euro Strafe zahlen. Angesichts der neuesten Ausschreitungen in der Primera Division stellte sich der Chef des spanischen Fußballverbandes der Presse.

Unangemessenes Verhalten der Fans

Ein Disziplinarausschuss der UEFA mahnte Spanien im Juni aufgrund „unangemessenem Verhalten seiner Fans“ (in diesem Zusammenhang sind damit rassistisches Verhalten und abfällige Äußerungen gemeint) ab.

„Es gibt keinen Rassismus im spanischen Fußball“

Angel Villa Llona erklärte gegenüber ESPN: „Es gibt keinen Rassismus im spanischen Fußball.“ Angesprochen auf die rassistischen Äußerungen des ehemaligen Nationaltrainers Luis Aragones, der Thierry Henry anging bestand er darauf, dass dies kein Thema im spanischen Fußball sei.

„Es wird nicht aufhören“

Sogar der Nationalspieler Dani Alves sagte, er habe gelernt mit dem vorherrschenden Rassismus in Spanien zu leben: „Der Klub und die Liga versuchen das zu unterbinden. Sie versuchen die Klubs abzumahnen, aber man kann es einfach nicht kontrollieren. Es wird nicht aufhören.“ Auch Samuel Eto’o offenbarte, dass zu seiner Zeit beim FC Barcelona rassistische Äußerungen gefallen waren.

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