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In Spaniens Presse wurde der Mittelfeldstar von Real Madrid zuletzt so heftig kritisiert wie nie zuvor. Der 23-Jährige weiß die Berichterstattung aber mittlerweile einzuordnen.

Madrid. Mesut Özil stellt sich der heftigen Kritik der spanischen Medien an seiner Person. Der deutsche Nationalspieler in Diensten von Real Madrid hat mittlerweile gelernt, die Kommentare richtig einzuschätzen.

Vom Zauberer zum Versager und zurück

Die dritte Saison bei Real Madrid ist bislang die schwierigste für Özil: Mit Kaka und Neuzugang Luka Modric muss sich der deutsche Mittelfeldstar in dieser Spielzeit gleich gegen zwei prominente Konkurrenten um die Position im zentralen offensiven Mittelfeld behaupten.

Weil auch Özils Leistungen in vielen Spielen durchwachsen waren, wurde in den spanischen Medien zuletzt massive Kritik laut. Schlagzeilen wie „Özil zeigt sein grauestes Gesicht“ oder „Özil auf den Mond“ waren in den vergangenen Wochen häufiger als sonst in den als scharfzüngig bekannten spanischen Sportzeitungen zu lesen.

Özil: „Habe gelernt, mit der Kritik umzugehen“

Mittlerweile hat sich Özil an den Tonfall in den Gazetten gewöhnt und nimmt die Kritik auch nicht mehr persönlich, wie er bild.de verriet: „Die Wortwahl der spanischen Journalisten ist halt krass. Aber ich brauche das nicht, um Leistung zu bringen. Ich spiele nicht Fußball, um jemandem etwas zu beweisen, sondern weil ich Spaß am Fußball habe.“

Mediale Kehrtwende nach starkem „Clasico“

Wie absurd die Berichterstattung in Spanien des Öfteren ist, konnte Özil am vergangenen Montag erst nachlesen: Nach der starken Vorstellung des Deutschen beim 2:2 im „Clasico“ gegen FC Barcelona wurde er von der Zeitung AS gleich wieder als „Magier“ gelobt.

SO GEHT'S WEITER:
Reals anstehende Aufgaben
20.10. Celta Vigo (H)
24.10. Borussia Dortmund (A)
27.10. RCD Mallorca (A)
3.11. Real Saragossa (H)
06.11. Borussia Dortmund (H)
10.11. UD Levante (A)

Viel entscheidender für Özil dürfte ohnehin sein, was sein Trainer Jose Mourinho von ihm denkt. Der hat ihn zwar neulich ebenfalls hart kritisiert („Mesut fehlt die Qualität“), allerdings hat er ihm auch im „Spiel der Spiele“ gegen den Erzfeind Barcelona von Beginn an das Vertrauen geschenkt – und nicht Modric oder Kaka.

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