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Die verbalen Entgleisungen eines spanischen Redakteurs haben jetzt juristische Folgen. Jose Mourinho erstattete als Konsequenz auf die Äußerungen Anzeige gegen den Reporter.

Madrid. Real Madrid-Coach Jose Mourinho hat zivilrechtliche Schritte gegen Marca-Redakteur Roberto Palomar eingeleitet, der diffamierende Kommentare in einem Artikel publiziert hatte.

Mourinho verurteilt verleumderische Aussagen

Der Trainer der Blancos findet, dass Roberto Palomar mit seinen Kommentaren eine Linie überschritten hat, als dieser den Portugiesen „als Typ von Mensch, der, nachdem er einen Autounfall verursacht hat, flüchtet“ gebrandmarkt hat. Der Journalist hatte die Story am 17. September veröffentlicht.

Mourinho ist der Auffassung, dass Palomar mit seiner Wortwahl eine Grenze überschritten hat und entschied sich in der Folge rechtliche Schritte gegen die spanische Zeitung einzuleiten.

Mourinho nicht gegen gerechtfertigte Vorwürfe

„Die Aussage war objektiv betrachtet schikanös und der Gebrauch der Ausdrücke war absolut unnötig, um den Zweck des Artikels zu erreichen“, so ein Statement von Mourinhos rechtlichen Repräsentanten.

„Mourinho ist sich der Wichtigkeit der freien Meinungsäußerung bewusst und hat niemals und wird niemals rechtliche Schritte gegen gerechtfertigte Kritik einleiten.“

Der 49-Jährige hatte in der Vergangenheit bereits El-Pais-Reporter Charles Bouvier verklagt, der ihn einen „portugiesischen Nazi” genannt hatte.

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