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Barcas Außenverteidiger sagt, dass es, wenn er das Präsidentenamt der Katalanen bekleiden würde, nur einen Wimpernschlag dauern würde, bis er den Portugiesen unter Vertrag nimmt

Barcelona. Dani Alves, Abwehrspezialist des FC Barcelona, ließ verlauten, dass er in der Rolle als Vereinspräsident der Blaugrana gerne Cristiano Ronaldo kaufen würde, spricht lobend über Real Madrid-Coach Jose Mourinho, während der Brasilianer in der Frage um die Zukunft seines Nationalmannschaftskollegen Kaka Mitleid hat.

Alves würde sich Ronaldo in seinem Team wünschen

Der portugiesische Flügelspieler präsentiert sich zurzeit nicht in Bestform und muss in Spanien nach der öffentlichen Zurschaustellung seiner „Trauer“ viel Kritik einstecken. Aber in einem weitreichenden Interview im brasilianischen TV-Kanal Esporte Interativo am Montag sagte Alves, dass er den portugiesischen Nationalspieler direkt zu seinem Klub holen würde.

„Wenn ich der Verantwortliche eines Klubs wäre, würde ich gern Ronaldo in meinem Team haben“, sagte Alves. Niemand ist perfekt. Aber ich mag Ronaldo sehr. Jeder hat seinen eigenen Weg, ich kritisiere das nicht, da meine Entscheidungen für viele Menschen auch nicht richtig erscheinen.



Es gibt Messi und es gibt den Rest

Der 29-Jährige erläuterte, dass dennoch Messi im Moment als bester Spieler der Welt weiterhin vor Ronaldo stehe.
„Messi ist alles, was man über ihn sagt und noch viel mehr. Er ist ein sehr schüchternes Kind mit starker Persönlichkeit, ein Freund seiner Freunde, häuslich. Ich habe die Ehre ihn als Freund zu haben. Im Moment gibt es Messi und dann gibt es die anderen Spieler.“

Alves mit Respekt für Jose Mourinho

Der brasilianische Nationalspieler sagte weiter, dass er Madrids Trainer Jose Mourinho dafür respektiert, dass dessen ehemalige Spieler zu schätzen wissen, was er für sie getan habe.

„Ich bewundere Mourinho für viele Dinge, denn die Menschen reden gut über ihn. Seine Art zu reden ist nicht die meine, aber wenn jeder gut über ihn redet, wird es einen Grund dafür geben.“

Alves kritisierte allerdings das Verhalten von Madrid gegenüber seinem Nationalmannschafts-Mitspieler Kaka und sagte, er würde einen Verein, der im nicht die Gelegenheit gibt Fußball zu spielen, verlassen.



Kaka verliert den Respekt, den er sich verdient hat

„Wenn ich Kaka wäre, wäre ich nicht geblieben. Ich liebe Fußball. Wenn sie mir das wegnehmen würden, bliebe kein Sinn mehr für mich. Ich bedaure ihn sehr dafür. Ich möchte nicht darüber sprechen, was ihm alles widerfahren ist und was er durchlaufen hat, weil Kaka jedermanns Respekt gewonnen hat, aber den verliert er jetzt. Sie sollten Respekt vor einem der beste Spieler der Welt haben. Diese Situation wäre bei Barcelona nicht passiert.“

Guardiola kann jede Mannschaft der Welt traineren

Alves erkläre weiter, dass der ehemalige Barca-Trainer Pep Guardiola leicht die Verantwortung für brasilianische Nationalmannschaft übernehmen könne.

„Guardiola sagte dir, tu, was ich dir sage und wir werden siegen. Dafür bewundere ich ihn so sehr. Er ist fähig dich davon zu überzeugen, dass du im Stande bist zu gewinnen. Bei allem nötigen Respekt gegenüber den Trainern in Brasilien kann ich aber sagen, nachdem ich mit ihm zusammengearbeitet habe, dass er das brasilianische oder ein anderes Nationalteam übernehmen könnte. Nachdem er Barcelona trainiert hat und mit all dem, was er hier gelernt hat, kann er jedes Team auf der Welt übernehmen.“

SO GEHT'S WEITER:
Barcas anstehende Aufgaben
19.9.
Spartak Moskau (H)
29.9.
FC Sevilla (A)
2.10. Benfica Lissabon (A)
6.10.
Real Madrid (H)
20.10. Deportivo La Coruna (A)
23.10. Celtic Glasgow (H)

Beständigkeit und Kontinuität Schlüssel zum Erfolg


Der Spieler der Blaugrana sprach zudem darüber, wie wichtig Beständigkeit für sein Spiel sei. Dabei erinnere er sich an Joaquin Caparros, seinen früheren Coach bei Sevilla und heutigen Spielleiter bei Real Mallorca, der betonte, wie wichtig die Aufrechterhaltung eines guten Levels über die Saison hinweg sei, anstatt hin und wieder außergewöhnlich gut aufzuspielen.

„Du bekommst einem Platz im Nationalteam, indem du deine Form auf einem entsprechenden Niveau aufrecht erhältst. Ich halte immer an dem fest, was mir von Caparros, meinem ersten Trainer in Europa, gesagt wurde. Ich möchte keine zehn, eine fünf, eine neun, eine sechs. Ich möchte mir das ganze Jahr über eine sieben geben.“

EURE MEINUNG: Versucht Alves das Undenkbare und Ronaldo subtil von Real zu Barca zu lotsen?

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